Willensfreiheit und Wissenschaft

Ein Dialog

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Author: Alfred R. Mele

Publisher: Suhrkamp Verlag

ISBN: 3518754564

Category: Philosophy

Page: 162

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Ist unser Denken und Handeln so frei, wie wir für gewöhnlich glauben? Diese alte Frage beschäftigt und verwirrt Philosophen wie Laien und seit einiger Zeit auch die Naturwissenschaft. Nun bringt uns der renommierte Philosoph Alfred R. Mele das Problem auf neue und unterhaltsame Art näher: in Form eines Gesprächs unter Studierenden. Nach und nach zeigt sich darin, was wir unter Willensfreiheit verstehen sollten und wie den Herausforderungen insbesondere von Hirnforschern und Psychologen wie Benjamin Libet oder Stanley Milgram begegnet werden kann. Eine perfekte Einführung in die Willensfreiheitsdebatte und die damit verbundenen Grundfragen der Philosophie.

Willensfreiheit

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Author: Geert Keil

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3110931141

Category: Philosophy

Page: 228

View: 3360

Das Buch verschafft einen Überblick über die neuere Willensfreiheitsdebatte, wobei es auch die Konsequen­zen der Hirnforschung für das Frei­heits­problem erörtert. Zum anderen entwickelt der Autor eine originelle eigene Position. Er widerspricht dem breiten philo­sophischen Konsens, dass jedenfalls eine Art von Frei­heit mit einem natur­wissenschaft­lichen Weltbild unverträglich sei, nämlich die Fähigkeit, sich unter gegebe­nen Bedin­gungen so oder anders zu entscheiden. Im Buch wird argumentiert, dass dieser sogenannten libertarischen Auffassung der Freiheit, die wir im Alltag alle teilen, bei näherer Betrachtung keine Tatsachen entgegenstehen, sondern nur philosophische Doktrinen. Zwar können wir durch unser Handeln keine Naturgesetze abändern und sind auch keine ersten Beweger, aber es lässt sich zeigen, dass es dessen für ein So-oder-Anders­können unter gegebenen Bedingungen auch nicht bedarf.

Kritik der Hirnforschung

Neurophysiologie und Willensfreiheit

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Author: Christine Zunke

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3050061529

Category: Science

Page: 222

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Da das Gehirn naturkausal determiniert ist, ist der Mensch in seinen Handlungen nicht frei. Das ist der populärste und umstrittenste Schluss der modernen Hirnforschung. Mit naturwissenschaftlichen Methoden soll so eine philosophische Grundfrage beantwortet sein. Das vorliegende Buch zeigt mit klaren Argumenten, dass die Prämisse vom naturkausal bestimmten Gehirn zwar richtig, aber der Schluss auf die menschliche Unfreiheit unzulässig ist. Christine Zunke lässt die Argumente von Hirnforschern an deren inneren Widersprüchen scheitern. Mit großer Sachkenntnis auf dem Gebiet der Neurophysiologie und auf einem soliden philosophischen Fundament, das sich vor allem auf Kant und Hegel stützt, wird die Ursache dieser Widersprüche deutlich: Jede Erkenntnis hat die Freiheit zur notwendigen Bedingung; ein Denken, das seine Freiheit leugnen will, entzieht sich darum sein eigenes Fundament. Hierbei wird der ideologische und gesellschaftspolitische Gehalt der modernen Hirnforschung sichtbar gemacht. Indem die Hirnforschung empirische Phänomene menschlicher Unfreiheit naturalisiert, produziert sie Blindheit angesichts der wahren Ursachen von Unfreiheit und Unterdrückung. Mit dieser Kritik entwickelt die Autorin zugleich eine klare Darstellung des Verhältnisses zwischen menschlicher Natur und Freiheit.

Ueber Willensfreiheit und Determinismus

mit sorgfältiger Rücksicht auf die sittlichen Dinge, die rechtliche Imputation und Strafe, und auf das Religiöse : eine philosophische Abhandlung

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Author: J. P. Romang

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Free will and determinism

Page: 320

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Das Libet-Experiment, die Willensfreiheit und deren Bedeutung für die Pädagogik

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Author: Till Winter

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656489793

Category: Education

Page: 15

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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 1,7, Universität zu Köln (Humanwissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Seminar 'Freiheit und Erziehen', Sprache: Deutsch, Abstract: Thema dieser Arbeit ist das Libet-Experiment im Kontext der Annahme der Willensfreiheit und den sich daraus ergebenden Konsequenzen für Pädagogik und Erziehung. Im ersten Teil der Arbeit wird zunächst das Libet-Experiment als Grundlage für die weiteren Überlegungen skizziert. Dabei werden die ausgehende Fragestellung, der Aufbau und die Durchführung des Experimentes sowie Benjamin Libets Interpretation der Ergebnisse dargestellt. Darüber hinaus erfolgt eine kurze Diskussion bezüglich der Interpretation der Ergebnisse von Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen. Hierbei kristallisiert sich insbesondere die Ansicht führender Hirnforscher heraus, die den Standpunkt vertreten, dass Menschen als vollständig determiniert anzusehen seien und Willensfreiheit eine reine Illusion sei. Im zweiten Teil soll der Frage nachgegangen werden, welche Konsequenzen sich aus Überlegungen zur Willensfreiheit für die Erziehung beziehungsweise für die Pädagogik ergeben. Hierbei wird als Ausgangsproblematik zunächst das Dilemma beschrieben, welches sich ergibt, wenn man von der traditionellen Definition von Erziehung und Willensfreiheit ausgeht. Dieses lautet: "Insofern der Mensch willensfrei ist, kann er nicht erzogen werden. Wenn er aber erziehbar ist, kann er nicht als frei bezeichnet werden." Abschließend werden verschiedene Begriffe von Freiheit und Erziehung untersucht, um die Frage zu beantworten, ob es möglich ist, das Dilemma zu lösen und die Annahme der Willensfreiheit mit der Erziehung in Einklang zu bringen. Abschließend werden die Ergebnisse in einem kurzem Fazit diskutiert.

Kriminologie und wissensbasierte Kriminalpolitik

Entwicklungs- und Evaluationsforschung

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Author: Friedrich Lösel,Doris Bender,Jörg-Martin Jehle

Publisher: N.A

ISBN: 9783936999334

Category: Criminal justice, Administration of

Page: 688

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Freiheit, Schuld und Verantwortung

Grundzüge einer naturalistischen Theorie der Willensfreiheit

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Author: Michael Pauen,Gerhard Roth

Publisher: N.A

ISBN: 9783518260128

Category: Free will and determinism

Page: 190

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Keine wissenschaftliche Debatte ist in den letzten Jahren mit soviel Vehemenz in der Öffentlichkeit ausgetragen worden, wie der Streit um die Willensfreiheit. Der traditionelle Begriff von "Willensfreiheit", der auch dem deutschen Strafrecht und seinem Schuldbegriff zugrundeliegt, setzt voraus, daß Menschen jenseits aller psychologischen und neurobiologischen Determinanten entscheiden und handeln können. Eine solche Konzeption von Willensfreiheit ist weder begrifflich-philosophisch noch empirisch akzeptabel. In diesem Buch entwickeln Gerhard Roth und Michael Pauen gemeinsam ein neues Konzept der Willensfreiheit. Grundlage ist ein "aufgeklärter Naturalismus", der vorwissenschaftliche Phänomene, philosophische Begriffe und wissenschaftliche Methoden gleichermaßen ernst nimmt. Hieraus ergibt sich ein Verständnis von Freiheit, das die Fähigkeit zu selbstbestimmtem Handeln auf der Basis eigener Wünsche und Überzeugungen in den Mittelpunkt stellt. Roth und Pauen entgehen damit den Schwierigkeiten vieler traditioneller Konzeptionen, erfassen das Alltagsverständnis von Willensfreiheit und werden zugleich auch den Erkenntnissen der Neurobiologie gerecht. Ihr Konzept, so argumentieren die Autoren, macht zudem ein wesentlich differenzierteres Verständnis von Schuld und Verantwortung möglich, aus dem sich weitreichende Konsequenzen für das Strafrecht und den Strafvollzug ergeben. "Freie Handlungen dürfen weder unter Zwang noch unter vollständiger Determination vollzogen werden. Wir bezeichnen diese Forderung als Autonomieprinzip, aber Handlungen, die wir frei nennen, dürfen auch nicht zufällig sein."

Weiter denken - über Philosophie, Wissenschaft und Religion

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Author: Gregor Betz,Dirk Koppelberg,David Löwenstein,Anna Wehofsits

Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG

ISBN: 3110382490

Category: Philosophy

Page: 326

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Wer philosophiert, argumentiert. Der Band vereint Beiträge zur Argumentationstheorie, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie, Existenzphilosophie, Religionsphilosophie und Metaphilosophie. Er zeigt auf, dass auch theoretische Fragen von lebenspraktischer Bedeutung sind.

Diskussion zur Willensfreiheit

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Author: Julia Lesch

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640719557

Category:

Page: 40

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,0, Hochschule Darmstadt (Sozial- und Kulturwissenschaften), Veranstaltung: Grundfragen der Philosophie, Sprache: Deutsch, Abstract: Gibt es eine schicksalhafte Fugung oder wird das Leben letztendlich von Zufallen gepragt? Wie viel Einfluss haben wir selbst auf unser Leben und wie viel liegt ausserhalb unseres Entscheidungsspielraums, weil es von ausseren Kraften bestimmt wird? Haben wir die Moglichkeit zwischen Alternativen zu entscheiden und wenn ja: Was bedeutet moralisch gerechtfertigtes Handeln? Die Frage nach der Willensfreiheit, nach Determinismus und Zufall, nach Ursache und Wirkung, beschaftigt die Wissenschaft seit Jahrhunderten. Philosophen wie Immanuel Kant, Physiker wie Max Planck, Biologen wie Gerhard Roth oder Psychologen wie Wolfgang Prinz haben zum Thema Stellung genommen. Eine klare Antwort scheint es nicht zu geben. Zu viele unterschiedliche Auffassungen kursieren, jeder will auf seine Art beweisen ob und wenn ja wie und warum es Willensfreiheit geben muss oder nicht. Folgende Hausarbeit soll die unterschiedlichen Standpunkte zur Willensfreiheit - wie den Libertarianismus, den Inkompatibilismus und den Kompatibilismus - beleuchten, sie auf philosophische Weise hinterfragen und letztendlich dazu Stellung beziehen."

Schicksal, Zeit und Sprache

Über Willensfreiheit

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Author: David Foster Wallace

Publisher: Suhrkamp Verlag

ISBN: 3518789503

Category: Philosophy

Page: 207

View: 9823

Können wir die Zukunft durch unser Handeln beeinflussen? Oder ist sie von Gott, vom Schicksal oder von Naturgesetzen vorherbestimmt? Diese Frage beschäftigt Philosophen seit der Antike. 1985 nahm sich ein Student vor, sie ein für allemal zu lösen – David Foster Wallace. Er jongliert souverän mit modallogischen Formeln und Diagrammen und führt exzentrische Beispiele ins Feld, die direkt seinen Erzählungen entsprungen sein könnten: Terroristen, Stabhochspringer, Tennisspieler ohne Schläger. Neben dem posthum erschienenen Aufsatz enthält der Band eine biografische Skizze über Foster Wallace’ Studentenzeit und eine kurze Einführung in die Modallogik.

Kausalgesetz und Willensfreiheit

Öffentlicher Vortrag Gehalten in der Preussischen Akademie der Wissenschaften am 17. Februar 1923

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Author: Max Planck

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3642944752

Category: History

Page: 52

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

Mythos Determinismus

Wieviel erklärt uns die Hirnforschung?

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Author: Brigitte Falkenburg

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 364225098X

Category: Philosophy

Page: 458

View: 7542

Aus Sicht von Neurobiologen regiert das neuronale Geschehen im Kopf unser Bewusstsein. Als Physikerin und Philosophin hinterfragt die Autorin in diesem Buch die Aussagen von Hirnforschern und stellt fest, dass die Neurobiologie an längst überholten mechanistischen Vorstellungen festhält und dadurch zu Fehlschlüssen über den menschlichen Geist und den freien Willen gelangt. Der Band liefert die Grundzüge einer Wissenschaftstheorie der Hirnforschung und weist damit den Weg zu einem differenzierteren Naturverständnis und Menschenbild.

Hirnforschung und Willensfreiheit

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Author: Florian Schlenker

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638662160

Category:

Page: 68

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: 16 Punkte (sehr gut), Eberhard-Karls-Universitat Tubingen (Juristische Fakultat), Veranstaltung: Rechtsphilosophisches Seminar, 28 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Schuld ist die Vorwerfbarkeit des Unrechts." Mit dieser kurzestmoglichen Definition von Schuld kommt man als Jurastudent bis zum Examen ganz gut aus. Kennt man daneben die 19, 20 und 12 StGB sowie die gangigen Entschuldigungsgrunde, so hat man kaum Anlass, sich mit dem Schuldbegriff naher auseinander zu setzen. Zumindest zu Beginn des Studiums fehlt es dem Jurastudenten gemeinhin noch an der zielstrebigen Vermeidung allen nicht-examensrelevanten Wissens, die sich spater (notwendigerweise) gerne einstellt. Vielleicht deshalb hat sich mir zum Thema Schuld" folgender Satz aus der Vorlesung Strafrecht I Allgemeiner Teil so eingepragt, dass ich ihn heute noch wortlich kenne: Die Strafrechtslehre geht vom freien Willen aus, und die Philosophie tut das auch." Diese knappe Darstellung der Frage nach der Willensfreiheit als Voraussetzung fur das existierende Modell des Strafrechts hat Widerspruch in mir geweckt und war somit wohl der entscheidende Ausloser fur die Entstehung dieser Arbeit. Die hier darzustellende Position der Hirnforscher, die den freien Willen als nicht existierend betrachten, ist indes als Idee nicht neu...

Grundkurs Willensfreiheit

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Author: Sven Walter

Publisher: mentis Verlag GmbH

ISBN: 3957437822

Category: Philosophy

Page: 383

View: 7971

Die Debatte um "das" Problem der Willensfreiheit, die in jüngster Zeit auch in empirische Nachbardisziplinen, das Feuilleton und sogar die Belletristik auszustrahlen begann, dreht sich um ein Sammelsurium an Fragen, die uns bereits die gesamte Philosophiegeschichte hindurch begleiten. Im Kern geht es dabei immer um die Frage, was es bedeutet, wenn man uns attestiert, über einen freien Willen zu verfügen und für unser Verhalten (moralisch) verantwortlich zu sein. Dieser Grundkurs, als Lehrbuch konzipiert, bietet 13 zentrale Texte zur Entwicklung der Willensfreiheitsdebatte im angelsächsischen Raum in deutscher Übersetzung. Die Übersetzungen werden von didaktischen Elementen flankiert: So werden wichtige Zusatzinformationen zum Autor, vertiefende Zitate und Beispiele, ein Glossar und abschließende Kontroll- und Diskussionsfragen angeboten.