Ursachen für die Deutsche Revolution 1848-49

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Author: Laura Endrizzi

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656940304

Category: History

Page: 18

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Allgemeines, Note: 1,7, Universität Vechta; früher Hochschule Vechta (Institut für Geistes- und Kulturwissenschaften Abteilung für Kulturgeschichte und vergleichende Landesforschung), Veranstaltung: Quellen zum Vormärz und Revolution 1848/49, Sprache: Deutsch, Abstract: Dem Beginn des 19. Jahrhunderts ging ein zukunftsweisendes Ereignis unmittelbar voraus. Die Französische Revolution von 1789 bis 1799 hatte altbewehrte Grundsätze in Frage gestellt und neue Denkweisen angeregt. Nach der Niederlage Napoleons kam es in Deutschland und auch in vielen weiteren europäischen Staaten, etwa ein halbes Jahrhundert nach der Revolution in Frankreich, in den Jahren 1848 und 1849 zu erneuten Revolutionen. Diese schriftliche Arbeit beschäftigt sich im Folgenden mit den Ursachen für diese europaweite Revolution. Hierbei wird weitgehend auf die Situation in Deutschland Bezug genommen. Die behandelten Ereignisse sind jedoch europaweite Phänomene, die auch andere Nationen in der beschrieben Weise betrafen. Zunächst wird die politische Entwicklung in Europa von der Niederlage Napoleons bis zum Ausbruch der Revolution schematisch dargestellt um einen Überblick über die behandelten Zeitraum zu ermöglichen und in das Thema einzuführen. Hierbei wird das Wesen der Restaurationspolitik als eine Ursache der Revolution erläutert. Im Anschluss daran beschäftigt sich diese Arbeit mit dem Phänomen der Frühindustrialisierung und deren Einfluss auf die wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale Faktoren in Deutschland, welcher ihrerseits zum zukünftigen Geschehen in Deutschland beigetragen haben. Arbeits- und Lebensbedingungen sowie Lohnverhältnisse der Bevölkerung und die in der damaligen Zeit existente Ständegesellschaft werden in diesem Zusammenhang behandelt. Darüber hinaus werden die Missernten der Jahre unmittelbar vor der Revolution in Europa am Beispiel Deutschlands behandelt und deren Folgen für die Bevölkerung dargestellt. Der Anspruch dieser Arbeit ist es nicht einen vollständigen und detaillierten Überblick über die Ursachen der Revolution 1848/49 zu geben. Vielmehr sollen Restauration und Frühindustrialisierung und deren Folgen als einflussreiche Beweggründe seitens der breiten Bevölkerung für deren revolutionäre Handlungen dargestellt werden.

1848. Die ungewollte Revolution.

Die revolutionären Bewegungen in Europa 1830 - 1849.

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Author: Wolfgang J. Mommsen

Publisher: N.A

ISBN: 9783596138999

Category: Europe

Page: 333

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1848/49 in Deutschland und Europa

Ereignis - Bewältigung - Erinnerung

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Author: Wolfram Siemann

Publisher: Verlag Ferdinand Schöningh

ISBN: 3657756736

Category: History

Page: 272

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Dieses Buch gibt in 12 Kapiteln einen souveränen Überblick über die Hauptfelder der Revolution von 1848/49. Es vereint die wichtigsten Beiträge von Wolfram Siemann zu einem seiner großen Themen und bietet, anlässlich des 60. Geburtstags des Autors, einen repräsentativen Ausschnitt aus dessen mittlerweile drei Jahrzehnte umspannender geschichtswissenschaftlicher Auseinandersetzung mit der Revolution in Deutschland und Europa. Die Aufsätze machen die Komplexität und Dynamik des Revolutionsgeschehens deutlich. Sie behandeln die zentralen Problemfelder jener Zeit. Dazu zählen etwa die Parteibildung in der Revolution, soziale Protestbewegungen, Nation und Nationalitäten, Kommunikation und Presse, die sich anschließende Reaktionszeit sowie schließlich das bis heute anhaltende Ringen um die Deutung der Revolution.

Arbeiten an der Geschichte

Gesellschaftlicher Wandel im 19. und 20. Jahrhundert

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Author: Jürgen Kocka

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

ISBN: 3647370215

Category: History

Page: 400

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Die Geschichtswissenschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Die Aufsätze Jürgen Kockas aus vierzig Jahren spiegeln diese Veränderungen wider. Vom kontrovers diskutierten Aufstieg der Sozialgeschichte in den 1960er Jahren über die konstruktivistisch-kulturhistorische Wende der 1980er Jahre bis zum Interesse an Transnationalität und Globalgeschichte heute. Zugleich dokumentieren sie, was Jürgen Kockas Werk in allem Wandel durchgehalten hat: ein besonderes Interesse an Sozial- und Gesellschaftsgeschichte, an analytischen Zugriffen und an Geschichtswissenschaft als einer kritischen, argumentierenden und orientierenden Disziplin in öffentlicher Verantwortung.

Europa zwischen Reform und Revolution 1800-1850

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Author: Wolfgang von Hippel,Bernhard Stier

Publisher: UTB GmbH

ISBN: 9783825235857

Category: History

Page: 400

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Was folgt auf die Französische Revolution? Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts bildet in Europa den Übergang aus den Lebensverhältnissen des „Ancien Régime“ in neue politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Ordnungen. Dieser Band gibt einen Überblick über Grundlinien und -probleme der europäischen Geschichte sowie der Entwicklung der einzelnen europäischen Staaten im Zeitraum 1800 bis 1850. Die einzelnen Sachbereiche werden systematisch dargestellt. Das Handbuch der Geschichte Europas (HGE) umfasst 9 Bände in chronologischer Abfolge. Alle Bände folgen der gleichen Gliederung: - Charakter der Epoche - Geschichte der europäischen Länder - Europäische Gemeinsamkeiten, gegliedert nach Verfassung und Recht, Politik und internationale Beziehungen, Gesellschaft und Wirtschaft, Kultur und Religion - Forschungsstand

Ursachen, Ziele und Ergebnisse der Revolution von 1848 in Deutschland

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Author: Claudia Meyer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638155102

Category: History

Page: 16

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Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 2,3, Fachhochschule für Wirtschaft Berlin (-), Veranstaltung: Epochen der Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Revolution von 1948/49 bezeichnete Friedrich Engels als den "ersten Akt des revolutionären Dramas auf dem europäischen Kontinent" , den Akt im Kampf der Völker gegen soziale und nationale Unterdrückung. Sie bildete den Höhepunkt der politischen und sozialen Auseinandersetzungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In dieser Arbeit wird dieses revolutionäre Drama behandelt und zunächst ein Überblick über die Kleinstaaterei Preußens gewährt. Hier wird aufgezeigt, daß durch die zahlreichen Landesgrenzen der Handel erheblich erschwert und die gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands gehemmt war. Vor allem das Besitzbürgertum hatte kein Interesse daran, daß sich hieran etwas ändert, denn das hätte seine Stellung und die damit verbundenen Rechte in Gefahr gebracht. Weiterhin wird die soziale und wirtschaftliche Lage der Handwerker, Arbeiter und Bauern in der Zeit nach den Befreiungskriegen bis zur Revolution am 18.03.1848 beschrieben. Die durch Mißernten überteuerten Lebensmittelpreise stürzten die Bevölkerung in Not und Elend und es entstand eine Krise, in der Arbeitslosigkeit, steigende Steuern und Hungertyphus, hohe Verschuldungen und Massenverelendung unermeßliche Verzweiflung verursachten. Durch die große Unzufriedenheit verstärkte sich der Wunsch nach reformierten politischen und sozialen Verhältnissen und hatte erste revolutionäre Entwicklungen zur Folge, die u.a. auch durch die Februarrevolution in Frankreich induziert wurden. Schließlich beleuchtet diese Arbeit das Ereignis der Revolution, die Folgezeit und Ergebnisse. Sie erzählt von der Revolution mit ihren blutigen Kämpfen, die zahllose Opfer forderten, der aufgrund unstimmiger Ziele, Wünsche und Forderungen der verschiedenen Schichten und Parteien zerbrechenden Frankfurter Nationalversammlung und der sich letztlich wiederherstellenden "alten Ordnung"

Die deutsche Revolution von 1848/49 als "Kommunikationsrevolution"

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Author: David Otten

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640568311

Category:

Page: 76

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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 2,7, Universitat zu Koln (Historisches Institut), Veranstaltung: Die deutsche Revolutionvon 1848/49, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Anfang Marz des Jahres 1848 in den Staaten des Deutschen Bundes die Nachrichten der franzosische Februarrevolution bekannt gemacht wurde, begann die Neugestaltung, die Konservative und Reaktionare seit Jahrzehnten beschworen hatten. Die bisherige Forschung zur Presseentwicklung auf deutschem Staatengebiet konzentriert sich uberwiegend auf die Auswirkungen der Pressezensur auf die einzelstaatlichen Gegebenheiten vor allem im Vormarz. Forschungen mit zeitlicher, regionaler oder sachlicher Begrenzung konnen vorarbeiten zu einer neuen Gesamtinterpretation der Presseforschung zur Zeit der Revolution. In diesem Zusammenhang muss auch die vorliegende Arbeit gesehen werden, die sich der Untersuchung des Einflusses der Revolution auf die deutsche Presse widmet. In dieser Arbeit ergeben sich folgende Fragen: Wie weit war die Entwicklung der deutschen Presse zum Beginn der Revolution fortgeschritten und welche Errungenschaften bereitete die Revolution fur die Presse? Beeinflusste die Revolution die Presse derart, dass man im Sinne des Wirtschaftshistorikers Knut Borchardt von einer Kommunikationsrevolution sprechen kann? Mit dieser Arbeit soll ein Beitrag fur die geistig politische Struktur der Revolutionszeit auf dem Gebiet der Kommunikation und zum Verstandnis der Entwicklung der Presse und der Pressefreiheit geleistet werden. In der deutschen Geschichte vor der Revolution herrschte auf dem ganzen Bundesgebiet nie eine so uneingeschrankte Pressefreiheit, wie sie zur Zeit der Revolution existierte.

Die deutsche Revolution 1918/19

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Author: Sebastian Haffner

Publisher: Rowohlt Verlag GmbH

ISBN: 3644300046

Category: History

Page: 256

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Über kaum einen historischen Vorgang neuerer Zeit herrscht so viel Unklarheit und Dissenz wie über die deutsche Revolution von 1918/19. Hat die sozialdemokratische Führung, die am 9. November 1918 die Regierung übernahm, die Revolution gemacht oder niedergeschlagen? Hat sie Deutschland vor dem Bolschewismus gerettet oder der Reaktion zum Sieg verholfen? Ist sie ein Ruhmesblatt oder ein Schandfleck der deutschen Geschichte? Sebastian Haffner rekonstruiert hier die Ereignisse und räumt mit alten Legenden auf: mit der Leugnung des Faktums, dass überhaupt eine Revolution stattgefunden hat, mit der Behauptung, dass die Revolution eine bolschewistische gewesen sei, und schließlich mit der berühmten, bis in unsere Tage überlieferten Dolchstoßlegende.

Zeit der Revolution! – Revolution der Zeit?

Zeiterfahrungen in Deutschland in der Ära der Revolutionen 1789 – 1848/49

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Author: Ernst Wolfgang Becker

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

ISBN: 3647357928

Category: History

Page: 396

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War die Französische Revolution von 1789 der Beginn einer ganz neuen Zeit, die sich von der Vergangenheit verabschiedete? Lösten Revolutionen und die Beschleunigung von »Zeit« die Erfahrungsräume der Gegenwart von dem Erwartungshorizont der Zukunft ab? Konnte die Vergangenheit nicht mehr Lehrmeisterin der Zukunft sein? Rückten »Zeit« und Geschichte nun in den Verfügungsraum menschlichen Handelns? Herausragende philosophische und literarische Werke der Revolutionszeit legen es nahe, diese Fragen zu bejahen. Ernst Wolfgang Becker erweitert jedoch das Blickfeld und untersucht die Zeiterfahrungen in Deutschland während der Französischen Revolution, im Vormärz und in der Revolution von 1848/49 aus erfahrungsgeschichtlicher Perspektive. Dabei ordnet er das Zeitbewußtsein drei politischen Strömungen zu, der konservativen, liberalen und demokratischen.Revolutionen wirkten keineswegs als Zäsur im Zeitbewußtsein der Menschen. Die Zeitgenossen versprachen sich von einer Revolution auch keinen Epochenbruch, sondern einen Wiedereinstieg in einen evolutionären und von jeder politischen Strömung anders gedeuteten Fortschrittsprozeß. Für die Demokraten etwa war eine Revolution ein restaurativer Akt der Notwehr gegen die reaktionäre Entwicklungsblockade, und auch die Konservativen sahen in der Revolutionsgefahr im Vormärz das Ergebnis eines gehemmten Bewegungsbedürfnisses. Es gab dementsprechend auch keinen Bruch mit der Vergangenheit. Gerade Revolutionäre wollten an bisher unerfüllte verfassungsrechtliche und nationalstaatliche Hoffnungen der Vergangenheit anknüpfen. Die Geschichte blieb ein Reservoir für Zukunftserwartungen. »Zeit« wurde also nicht für die Menschen verfügbar, sie blieb eingespannt in einen allgemeinen Fortschrittsprozeß.

Die Rolle des Bürgertums in der Revolution von 1848/49

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Author: Daniel Quadbeck

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638146839

Category: History

Page: 22

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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: sehr gut, Freie Universität Berlin (Friedrich-Meinecke-Institut), Veranstaltung: PS Deutsches Bürgertum im 19. und 20. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Revolution von 1848/49 in Deutschland lässt sich weder als eine bürgerliche noch als eine demokratische Revolution klassifizieren, da in ihrem Verlauf unterschiedliche Bewegungen und Aspekte zum Vorschein traten, die, von verschiedenen Zielen geleitet, den Versuch eines Umsturzes der reaktionären Herrschaftshäuser mit ihren jeweiligen Mitteln und Methoden vorantrieben. Obwohl die Revolution in ihren Hauptzielen letztendlich scheiterte, erreichte man durch das Zusammenwirken verschiedener gesellschaftlicher Gruppen im März 1848 zunächst die nötige Stärke, die längst überfälligen Reformen im sozialen, politischen und gesellschaftlichen Bereich gegen die Opposition der konservativen monarchischen Regierungen in den einzelnen Länder durchzusetzen. In der Literatur besteht ein weitgehender Konsens darüber, dass die Revolution zum einen auf Grund der Vielzahl an gleichzeitig zu lösenden Problemen, wie der Nationsbildung, der Schaffung einer Konstitution und der Lösung sozialer Probleme, zum anderen aber auch auf Grund der Uneinigkeit in der Zielsetzung und Vorgehensweise der verschiedenen tragenden sozialen Schichten scheiterte. Gerade durch die Beteiligung der verschiedenen Schichten und ihren individuellen Interessen ist es schwierig, eine gegenseitige Abgrenzung vorzunehmen und ihre etwaige Verantwortung am Scheitern der Revolution zu bewerten. Diese Seminararbeit soll sich insbesondere mit der Rolle des Bürgertums in dieser Zeit beschäftigen und seine Beteiligung an der Revolution untersuchen. Die Frage nach den individuellen Zielen und der Vorgehensweise dieser im Verlauf der Jahre 1848 und 1849 einflussreichen aber keineswegs homogenen Schicht muss dabei stets in Zusammenhang mit den Gründen für das Scheitern der Revolution stehen, damit eine direkte Abhängigkeit gegebenenfalls herausgearbeitet werden kann. Als Primärquellen sollen vor allem Briefe und Äußerungen der Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung dienen, an denen verständlich wird, vor welchen Problemen das gespaltene Bürgertum stand und auf welche Weise es die Reformen jeweils durchsetzen wollte. Zum besseren Verständnis der Entwicklungen soll zunächst der Unterschied zwischen den demokratischen und liberalen Kräften dargestellt werden, um anschließend das liberale Bürgertum in seiner Rolle als dominierende Fraktion der Frankfurter Nationalversammlung herauszugreifen und seine Methodik abschließend zu bewerten. [...]

Die preußische Gegenrevolution 1848/49

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Author: Jörg Passlack

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640668847

Category:

Page: 20

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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: sehr gut, Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (FB Geschichte), Veranstaltung: Politische Geschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Ereignisse des Vormärz 1848 in Berlin schafften eine Stimmung in Preußen, die der alten Herrschaftsordnung die Macht zu nehmen glaubte. Das deutsche Bürgertum trat entschieden für die "Märzforderungen" ein. König Friedrich Wilhelm IV. war bestrebt, eine politische Lösung in dem Konflikt zu finden, um der alten Sehnsucht nach Einklang und Harmonie zwischen Herrscher und Volk im Rahmen einer von Gott gegebener Ordnung zu entsprechen.1 Jedoch scheiterte er mit seinem Aufruf an "meine lieben Berliner" am Morgen des 19. März 1848 in dem Bemühen, zu einer friedlichen Verständigung in der angespannten Situation zu kommen. Die Armee zog sich aus der Stadt zurück, und die Revolution übernahm die Gewalt über Berlin. Von der bitteren Niederlage und seinem Machterhaltungsbestreben getrieben, trat Friedrich Wilhelm IV. auf opportunistische Weise für eine ,gesamtdeutsche Verfassung konstitutionellen Gepräges' ein, berief ein neues Kabinett und ehrte die Toten der Revolution. Zudem unterstrich er seine vermeintliche Neuorientierung in der Proklamation vom 21. März 1848, in der es gegen Ende heißt: "Ich habe heute die deutschen Farben angenommen und Mich und Mein Reich unter das ehrwürdige Banner des Deutschen Reiches gestellt. Preußen geht fortan in Deutschland auf". Am 29. März 1848 wurden die liberalen Märzminister, das Kabinett um den Ministerpräsident Camphausen und Finanzminister Hansemann von Friedrich Wilhelm IV. eingesetzt. Damit endete für das liberale Bürgertum und auch für die Mehrheit der bürgerlichen Demokraten die Notwendigkeit, sich revolutionärem Druck zu bedienen. Die vorherrschenden Ziele sollten durch parlamentarisch legitimierte Reformen erreicht w

Geschichte der Universität Unter den Linden

Band 1: Gründung und Blütezeit der Universität zu Berlin 1810 – 1918

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Author: Heinz-Elmar Tenorth,Charles McClelland

Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG

ISBN: 3050063769

Category: History

Page: 718

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Auf Initiative Wilhelm von Humboldts durch Friedrich Wilhelm III. am 16. August 1809 zur Gründung beschlossen, nahm die "Alma Mater Berolinensis" im Winter 1810/11 ihren Forschungs- und Lehrbetrieb auf, seit 1828 bis 1945 unter dem Namen "Friedrich-Wilhelms-Universität". Ihre eigenständige Gestalt und die nationale wie internationale Bedeutung und Anerkennung gewann die Universität zu Berlin mit der Durchsetzung des Forschungsimperativs und durch das Lehrende wie Lernende einschließende Wissenschaftsethos. Als Verkörperung des deutschen Universitätsmodells erlangte sie prägenden Einfluss auf die weitere Entwicklung des deutschsprachigen und internationalen Wissenschaftssystems. Bereits in ihrer Gründungsphase sind die modernen Prinzipien von Forschung und Lehre aber auch eingebettet in das Pathos des nationalpatriotischen Aufbruchs, preußisch-vaterländische Gesinnung bleibt dauerhaft mit der internationalen Wissenschaftskommunikation verbunden. Die exponierte Stellung der Universität im Kaiserreich lebte von der Kompetenz ihrer Mitglieder und von der Macht des zentralen Standorts Berlin, sie war ermöglicht durch die weitsichtige preußische Reformstrategie Althoffs und die engen personellen wie strukturellen Verflechtungen der Universität mit der reich differenzierten Berliner Wissenschaftslandschaft. Der Band beschreibt, auch im erneuten Rückgang auf die Quellen, Vorgeschichte und Geschichte der Gründung, die produktive Rolle des Ministeriums Altenstein, die Konstitution der Universität in Forschung und Lehre, durch Professoren und Studenten, ihren Ort in der Stadt und in eigenen Lebensformen bis zur Zäsur der Jahrhundertmitte, dann die umfassende Expansion der Universität nach 1870, die Festigung ihrer Rolle in Wissenschaft und Staat, Kultur und Gesellschaft bis zum Höhepunkt ihrer Entwicklung am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Jenseits aller Versuche, den Mythos Humboldt wieder zu beleben, wird die Universität zu Berlin als Humboldts Gründung und als Praxis ihrer Professoren und Studenten neu lebendig. .

Europa und die Revolution

Leitartikel 1848-1850

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Author: Ferdinand Gregorovius

Publisher: C.H.Beck

ISBN: 3406705936

Category: History

Page: 463

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Ferdinand Gregorovius (1821 - 1891) gehörte bis weit ins 20. Jahrhundert hinein zu den meistgelesenen deutschsprachigen Historikern - als politischer Publizist jedoch ist er noch weitgehend unbekannt. Seine Leitartikel für die "Neue Königsberger Zeitung" sind nicht nur spannende Zeitdokumente, sondern zugleich sprachliche Meisterwerke. "Europa und die Revolution" heißt der letzte von 92 Leitartikeln, die Ferdinand Gregorovius von Mai 1848 bis Juni 1850 für die "Neue Königsberger Zeitung" verfasst hat. Der Blick auf Europa durchzieht die Artikelfolge von Beginn an wie ein Leitmotiv - denn der junge Journalist verstand die 1848er-Revolution konsequent als ein europäisches Ereignis. Zusammen genommen bilden die Artikel ein politisches Manifest, in dem sich die Träume und Hoffnungen der Revolutionszeit spiegeln.

Zwischen Wissenschaft und Politik

Studien zur deutschen Universitätsgeschichte : Festschrift für Eike Wolgast zum 65. Geburtstag

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Author: Armin Kohnle,Frank Engehausen

Publisher: Franz Steiner Verlag

ISBN: 9783515075466

Category: History

Page: 605

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Die Festschrift zum 65. Geburtstag von Eike Wolgast, Ordinarius fuer Neuere Geschichte an der Universit�t Heidelberg, widmet sich einem Arbeitsfeld, dem die wissenschaftlichen Interessen des Jubilars in besonderer Weise gelten. Das Spektrum der 34 Aufs�tze zur deutschen Universit�tsgeschichte reicht vom Mittelalter bis zur Gegenwart, die Schwerpunkte sind: die Universit�tsgeschichte im Zeitalter der Reformation, Intellektuelle und Politik im 20. Jahrhundert sowie die Geschichte der Universit�t Heidelberg. "Es ist im besten Sinne des Wortes ein Lesebuch zur deutschen Universit�tsgeschichte mit hohem Anspruch." Das Historisch-Politische Buch "ein reichhaltiger Sammelband zur deutschen Universit�tsgeschichte, der den Bogen vom Mittelalter bis zur Gegenwart spannt. Wer sich ueber die verschiedenen Aspekte des Spannungsfeldes zwischen universit�rem Autonomieanspruch und staatlichem Regulierungswillen informieren m�chte, ist mit der Lektuere der Festschrift fuer Eike Wolgast exzellent beraten." H-Soz-u-Kult "Der hervorragend gestaltete Sammelband ist nicht nur eine gelungene Festgabe, [�] sondern die Publikation verdient darueber hinaus Anerkennung als ein fundierter Beitrag zur deutschen Universit�tsgeschichte." Neues Archiv fuer s�chsische Geschichte "�ein Buch�, das in stimulierender Verbindung beides bietet: Bilanz einer vielgleisigen Wissenschaftsentwicklung und Ausblick auf neue Forschungshorizonte. Mehr kann einer Festschrift kaum gelingen." Zeitschrift fuer die Geschichte des Oberrheins .

Lebenswelten

militärische Milieus in der Neuzeit ; gesammelte Abhandlungen

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Author: Ralf Pröve

Publisher: LIT Verlag Münster

ISBN: 3643107684

Category: Europe

Page: 222

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1848

Revolution in Europa

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Author: Mike Rapport

Publisher: N.A

ISBN: 9783806224849

Category:

Page: 446

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Ein kurzer Traum von FreiheitUnsere 68er waren nichts gegen den Revolutionssturm, der ber ein Jahrhundert zuvor ganz Europa erfasste und sogar bis nach Brasilien wirkte. 1848 war der Kontinent im Aufbruch; Deutschland probte die Demokratie.Europa glich einem Pulverfass. Millionen Arbeiter und Handwerker lebten im Elend. Da flog am 21. Februar 1848 in Paris der erste Funke. Die politische Explosion, die er entfachte, lAste einen Flnchenbrand aus. berall gingen Revolutionnre auf die Barrikaden. In Berlin starben Hunderte bei Straenschlachten. In Mailand musste Radetzky mit seinen Truppen vor den Rebellen gegen die Asterreichische Herrschaft aus der Stadt flchten. Europa erlebte eines der turbulentesten Jahre, in dem PersAnlichkeiten wie Metternich den Lauf der Dinge aufzuhalten versuchten und letztlich doch von den Ereignissen berrollt wurden. Mike Rapport fhrt den Leser in prnzisen, dramatischen Szenen mitten ins Geschehen, ordnet die Ereignisse und die weltgeschichtlichen Entwicklungen - wie die Abschaffung der Sklaverei in Frankreich und den Beginn der Frauenbewegung - aber auch mit dem Blick des Historikers ein.aBiographische InformationenMike Rapport lehrt Geschichte an der Universitnt von Stirling, Schottland. Der Autor zahlreicher Bcher ber die FranzAsische Revolution und das Europa des 19. Jahrhunderts ist Mitglied der Society for the Study of French History.aRezensionEin nuanciertes Portrnt einer turbulenten Zeit1/2 Wall Street Journal"