Der Staatsvertrag bei Hobbes ( Leviathan §17- §19 )

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Author: Roman Möhlmann

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638579751

Category: Philosophy

Page: 9

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Ruhr-Universität Bochum (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Seminar zu Thomas Hobbes' Staatsentwurf, 1 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die staats- und gesellschaftstheoretischen Schriften des Thomas Hobbes’ ( 1588 - 1679 ), allen voran der „Leviathan“ aus dem Jahre 1651, gelten als Klassiker der politischen Theorie und zählen noch heute zu den prägendsten und meistzitierten klassischen politischen Werken. Im folgenden soll die von Hobbes im „Leviathan“ in den Kapiteln 17 - 19 etablierte Lehre vom Staatsvertrag dargestellt werden, mit ihren speziellen Implikationen und der besonderen Rolle des „Souveräns“, dem „Leviathan“, dem Hobbes’ Werk seinen Titel verdankt. [...]

Thomas Hobbes - Der Leviathan

Das Urbild des modernen Staates und seine Gegenbilder. 1651-2001

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Author: Horst Bredekamp

Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG

ISBN: 3050094516

Category: Art

Page: 201

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Von Natur aus ist der Mensch so frei wie wölfisch. Um sich selbst zu bändigen, muß er folglich einen künstlichen Riesen schaffen, den Staat, der als übergeordnete Instanz den permanenten Bürgerkrieg zu unterdrücken und Frieden zu schaffen vermag. Diese Essenz von Thomas Hobbes'"Leviathan" ist bis heute ebenso vehement verworfen wie bekräftigt worden. In den letzten Jahrzehnten wurden vor allem die historischen Bedingungen erschlossen, unter denen Hobbes sein epochales Werk verfaßte; aber seine bestürzende Grundthese, daß es des Schreckens bedarf, um inneren Frieden zu erzeugen, ist eine Herausforderung für jedwede Staats- und Gesellschaftstheorie geblieben. Zu den Mitteln, mit denen der Leviathan die Menschen vom Unfrieden abhält, gehören Bilder, und aus diesem Grund steht dem Leviathan ein Frontispiz voran. Obwohl seit Jahrhunderten selbst entfernteste Aspekte von Hobbes' Werk ausgeleuchtet wurden, ist dieses grundlegende Element seiner Lehre bislang nicht erörtert worden. Eine systematische Untersuchung seiner Wertschätzung des Augensinnes fehlt ebenso wie eine umfassende Analyse seiner Bildmittel. Horst Bredekamp erschließt mit Abraham Bosse den Künstler des Frontispizes, stellt sämtliche Varianten dieses Urbildes des modernen Staates zusammen und versucht, die Vorgeschichte seiner politischen Ikonographie zu klären. Im Zentrum stehen die königlichen Kunstleiber von Westminster Abbey sowie optische Geräte, mit deren Hilfe Hobbes neben dem Körper und dem Raum auch eine künstliche Zeit als Wirkmittel des Leviathan zu etablieren suchte. Gegen Ende seiner prägnanten Analyse erörtert der Autor die Wiederkehr der Hobbesschen Staatsikone im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert sowie die Zukunft des Staates als Bild.

Thomas Hobbes: Leviathan

oder Stoff, Form und Gewalt eines kirchlichen und bürgerlichen Staates

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Author: Wolfgang Kersting

Publisher: Oldenbourg Verlag

ISBN: 3050050160

Category: Philosophy

Page: 282

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Hobbes' 1651 publizierter 'Leviathan' zählt gemeinsam mit Platons 'Politeia' und Hegels 'Grundlinien der Philosophie des Rechts' zu den drei bedeutendsten Werken der politischen Philosophie. Hobbes greift das Bild aus dem Alten Testament auf, mit dem Gott zu Hiob spricht: "Auf Erden ist nicht seinesgleichen, er ist ein Geschöpf ohne Furcht ... er ist König über alle stolzen Tiere" - zugleich als vermenschlichtes Kompositbild auf dem berühmten Titelkupfer programmatisch dargestellt. Unter dieses Bild stellt Hobbes seine Staatslehre, in die zugleich seine anthropologischen, psychologischen, ethischen und religiösen Überlegungen einfließen. Dieser kooperative Kommentar erläutert und interpretiert den 'Leviathan' nach seinen Schwerpunkten und stellt ihn in seinen historischen Kontext. Er ist damit für jedes Seminar unverzichtbare Lektüre.

Leviathan - Die geheime Mission

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Author: Scott Westerfeld

Publisher: cbj Verlag

ISBN: 3641040922

Category: Young Adult Fiction

Page: 480

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Eine packende, neuartige Mischung aus History und Science-Fiction Europa am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Und doch ganz anders, als wir es kennen ... Prinz Aleksandar, der Sohn des in Sarajevo ermordeten Erzherzogs Franz Ferdinand, ist auf der Flucht. Seine eigenen Leute jagen ihn gnadenlos und plötzlich steht er zwischen allen Parteien. Alles, was ihm bleibt, ist ein »Stormwalker«, eine der perfekten neuartigen Lauf- und Kriegs-Maschinen seines Landes. Doch auch in den Schweizer Alpen ist Alek nicht sicher, als dort das britische Luftschiff »Leviathan« landet – eine nie dagewesene Mischung aus Tier und Maschine und das Meisterstück der britischen Armee. Die »Leviathan« befindet sich auf geheimer Mission ins Osmanische Reich. Mit an Bord: die als Junge getarnte Deryn, der nichts so wichtig ist wie das Fliegen ... Alek rettet sich an Bord der »Leviathan« und muss mit Deryn gemeinsame Sache machen.

Der Leviathan - Thomas Hobbes ́ Gesellschaftsvertrag in der Kritik

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Author: Christian Knape

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640371097

Category: Political Science

Page: 19

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: PS: Einführung in das Studium der politischen Theorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Analyse der Kernelemente der Hobbeschen Vertragstheorie, kurzer Vergleich mit John Lockes "Zwei Abhandlungen über die Regierung" und Jean-Jacques Rousseaus "Vom Gesellschaftsvertrag". Abschließend eine Kritik an der Kritik.

Thomas Hobbes Leviathan

Die Denkansätze des Leviathan in den Internationalen Beziehungen

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Author: Florian Semler

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640298799

Category: Philosophy

Page: 14

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350-1600), Note: 2,0, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Institut für Politikwissenschaften/Internationale Politik), Veranstaltung: Klassiker der Internationalen Beziehungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Thomas Hobbes wird in der Literatur unbestritten als einer der wichtigsten Autoren der politischen Philosophie der Neuzeit und der politischen Moderne bezeichnet. Neben Machiavelli gilt er als Begründer der neuzeitlichen Politischen Wissenschaft. Sein revolutionäres und an der Natur orientiertes Denken über den Menschen, das Recht und die Politik und die daraus resultierende politische Wissenschaft waren im 17. Jahrhundert etwas Neues und Unbekanntes, was zur Folge hatte, dass seine Denkweise nicht überall anerkannt und akzeptiert wurde. Aber obwohl schon im Jahre 1651 erschienen, hat sein Leviathan und die Aussagen die er darin tätigt, auch heute noch große Bedeutung und Aktualität. Fragen der Herrschaftslegitimation, des Naturrechts und des politischen Individuums müssen immer wieder neu gestellt und beantwortet werden. Zitate aus seinen Werken wie der „[...]Krieg eines jeden gegen jeden“(Fetscher: Thomas Hobbes Leviathan,S.96) und „Der Mensch ist ein Wolf für den Menschen“(Geismann: Hobbes über die Freiheit,S.41) sind fast jedem bekannt. Obwohl diese Sätze nicht unbedingt direkt aus Thomas Hobbes‘ Feder stammen, werden sie doch immer wieder mit ihm verbunden und in seinem Zusammenhang gebraucht. In dieser Arbeit soll neben den politischen und anthropologischen Denkansätzen Hobbes‘ Einfluss auf die Internationalen Beziehungen betrachtet werden. Thomas Hobbes wurde durch seinen Leviathan nicht nur zu einem der wichtigsten Autoren der politischen Philosophie der Neuzeit, sondern auch zu einem der wichtigsten Autoren für die Internationalen Beziehungen und die großen Theorien dieser Disziplin. Obwohl die eigenständige Disziplin der Internationale Beziehungen noch vergleichsweise jung ist, wurde über Internationalen Beziehungen schon in der Antike geschrieben. So gehört Thukydides‘ Geschichte des Peloponnesischen Krieges ebenso zu den wichtigen Werken der Internationalen Beziehungen wie Hans Morgenthaus Politics Among Nations: The Struggle for Power and Peace oder Kenneth Waltz‘ Theory of International Politics und noch einige weitere große Werke und Theorien auf die im Laufe dieser Arbeit noch eingegangen wird. Thomas Hobbes muss mit seinem Leviathan ebenso zu den oben genannten „Klassikern der Internationalen Beziehungen“ dazu gezählt werden.

Die Anthropologie im "Leviathan" von Thomas Hobbes

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Author: Stefan Witzmann

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638553582

Category: Philosophy

Page: 13

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Die Begründung gesellschaftlicher Normen im "Leviathan" von Thomas Hobbes, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen dieser Seminararbeit sollen die wesentlichen Merkmale der Hobbes’schen Anthropologie, die über den ersten Teil des „Leviathan“ relativ breit gestreut vorzufinden sind, herausgearbeitet werden. Hierbei werden zunächst die physiologischen Charakteristika, die aus Hobbes’ materialistischen Denken hervorgehen, bestimmt und erläutert. Darauf basierend werden die Implikationen in Bezug auf die Handlungsrationalität und auch die Staatskonstruktion diskutiert. Dies wird ferner in Verknüpfung mit den ethischen Konsequenzen geschehen.

Thomas Hobbes: Der Leviathan - Hobbes Souveränitätslehre

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Author: Janin Zippel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638490793

Category: Political Science

Page: 24

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Vorbemerkung Thomas Hobbes erlangte durch sein 1651 veröffentlichtes Werk „Der Leviathan“ bereits zu Lebzeiten ein hohes Ansehen unter Wissenschaftlern. Heute wird er in einem Atemzug mit den berühmtesten Philosophen und Staatstheoretikern genannt. Grund dafür war nicht nur der Bruch mit der im 17. Jahrhundert in wissenschaftlichen Kreisen vorherrschenden Theorie der Scholastiker, „sondern auch [...] [die] Überführung der Grundsätze des politischen Denkens aus dem Feld der praktischen in das der theoretischen Philosophie“. Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit den Inhalten seines bedeutendsten Werks, dem „Leviathan“. Im besonderen soll dabei Hobbes Souveränitätslehre betrachtet werden, welche im zweiten Teil des Buches behandelt wird. Einer kurzen biographischen Einleitung im Kapitel eins dieser Hausarbeit, folgt im zweiten Kapitel eine knappe Erläuterung bezüglich des von Hobbes gewählten Namens für seinen Staat, dem „Leviathan“. Schon in Hobbes früheren Schriften behandelte er die Figur des Souverän, dennoch übertrifft der Souverän im „Leviathan“ an Absolutheit. Diese Entwicklung ist unter anderem auf die im „Leviathan“ von Hobbes angewendete resolutiv-kompositive Methode zurückzuführen. Deshalb erfolgt im dritten Teil zum besseren Verständnis eine einführende Darstellung der Methodik, der sich Hobbes bediente. Zudem sind zur Erörterung des Staatszweckes, welcher mit dem des Souveräns gleichzusetzen ist, auch Kenntnis über Hobbes anthropologische Grundlagen sowie eine Darstellung des vorstaatlichen Naturzustandes in knapper Form notwendig. Im Hauptteil, dem vierten Kapitel, soll anschließend geklärt werden, welche Absicht Hobbes verfolgte, indem er dem Souverän die absolute Macht zusprach, welchen Zweck der Souverän erfüllt und welche Mittel ihm zur Erfüllung zur Verfügung stehen . Zunächst wird dazu die Legitimation des Souveränen hinterfragt und aus diesem Grund Hobbes Vertragtheorie kurz erörtert. Darauf folgt eine Darstellung der Pflichten des souveränen Herrschers in Hobbes Staat sowie deren Begründung. Im Kapitel 4.2.2. wird Hobbes Anspruch auf Absolutheit des Souveränen erläutert. Abschließend wird im Kapitel 4.2.3. die Möglichkeit des Widerstandes der Bürger gegen den souveränen Herrscher aufgezeigt. [...]

Naturzustandstheorie in Thomas Hobbes 'Leviathan'

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Author: Moritz Schneider

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 365618402X

Category:

Page: 24

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 14, Philipps-Universitat Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf. Es herrscht ein Krieg aller gegen alle. Es sind diese eingangigen (verkurzten) Satze, mit denen nicht selten auf Thomas Hobbes Leviathan Bezug genommen wird. Die folgende Arbeit wird sich der Theorie des Naturzustands in Thomas Hobbes Leviathan widmen. Dabei soll im Folgenden nicht der Naturzustand bloss als ein Teil des von Hobbes konzipierten, triadisch aufgebauten Gedankenexperiments angesehen werden. Zweifellos ist der Naturzustand Teil dieser Triade, aber er ist eben nicht bloss Teil, sondern auch Grundlage der auf ihn folgenden, gedanklichen Schritte Hobbes. Zu unprazise gestalten sich daher Untersuchungsansatze, die auf eine Beschreibung Hobbes Herrschaftsvertrag ausgerichtet sind, den Naturzustand, auf welchem dieser jedoch grundet, in nur wenigen Satzen abhandeln. Die Notwendigkeit eines Vertrages als ein logischer Schluss wird nur dann verstandlich, wenn die Grundlage des Gedankenexperiments - der Naturzustand - angemessen beschrieben wird."

Das Menschenbild in Thomas Hobbes Leviathan

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Author: Torben Wengenroth

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656069093

Category:

Page: 36

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1 - 2, Justus-Liebig-Universitat Giessen (Institut fur Politikwissenschaft), Veranstaltung: Grunarbeitskreis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die in den Kapiteln 1-16 des Leviathan vollzogene Beschreibung der menschlichen Anthropologie bildet die Basis der Hobbesschen politischen Philosophie. Thomas Hobbes entwickelt in den Anfangskapiteln seines Werks einen Menschen, dem - von Empfindungen und Leidenschaften gepragt, mit der Kunst der Sprache und der Fahigkeit des Denkens ausgestattet - die Verfolgung seiner Interessen in einer Welt aus Knappheit, Konkurrenz und Wettbewerb nur leidlichen Erfolg beschert"1. Durch die Beschreibung dieses Menschenbildes legt Hobbes den Grundstein fur seine vertragstheoretische Konzeption. Durch die folgende Hausarbeit soll ein Uberblick uber die Hobbessche Anthropologie gegeben werden, einige theoretische Aspekte wie Empfindungen und Vorstellung, das Denken und die Sprache werden im ersten Kapitel naher beschrieben. Das zweite Kapitel widmet sich der praktischen Anthropologie"2, der Handlungsmotivation und dem Einfluss von Vernunft und Leidenschaften auf das menschliche Handeln; abschliessend wird das Machtstreben der Hobbesschen Menschen und die Eskalation dieses Strebens nach Macht beschrieben. II. Kurzbiographie Thomas Hobbes Thomas Hobbes (*5. April 1588; 3. Dezember 1679), englischer Philosoph und Staatstheoretiker. Hauptwerke: Anfangsgrunde des Naturrechts (1640); De Cive (1642); Leviathan (1651); De Corpore (1655); De Homine (1658)."

Analyse des Freiheitsbegriffes in Thomas Hobbes' Leviathan

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Author: Lukas Ninow

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656181837

Category: Philosophy

Page: 17

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350-1600), Note: 1,0, Georg-August-Universität Göttingen (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Politische Philosophie der Neuzeit: Thomas Hobbes, Sprache: Deutsch, Abstract: Hobbes definiert liberty als "absence of external impediments". Diese Definition ist aber inkonsistent mit seinem Gebrauch des Begriffes, insbesondere im Zusammenhang mit seinen Erläuterungen des second law of nature. Die These dieser Hausarbeit ist, dass es im Leviathan zwei verschiedene Freiheitsbegriffe gibt, dass Hobbes' Theorie aber, wenn man diese beiden zugrunde legt, frei von schwereren Inkonsistenzen ist. Um das zu zeigen, werden beide Freiheitsbegriffe analysiert: Es wird anhand seiner Definitionen geklärt, was unter "corporal liberty" zu verstehen ist und aus allen Textstellen, die damit nicht vereinbar sind, rekonstruiert, was er meint, wenn er dort von liberty spricht. Dafür ist ein längerer Exkurs nötig, in dem analysiert wird, was Hobbes unter obligation versteht und wie sie zustande kommt. Dabei wird auch untersucht, ob es eine obligation gibt, sich an die laws of nature zu halten und weshalb es eine obligation gibt, die civil laws einzuhalten.

Leviathan

erster und zweiter Teil

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Author: Thomas Hobbes

Publisher: FinanzBuch Verlag

ISBN: 9783898791397

Category:

Page: 312

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"Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf": In seinem wohl berühmtesten Ausspruch bringt Hobbes sein Menschenbild prägnant auf den Punkt: Der Mensch ist kein geselliges, staatsbildendes Wesen, sondern ein Raubtier voller Bosheit und destruktiver Instinkte. Kein Gesetz, kein staatlicher Zwang hält ihn auf. Hobbes Hauptwerk in seiner neusten Ausgabe. Thomas Hobbes (1588-1679): Englischer Philosoph, Atheist, Materialist, Verneiner der Willensfreiheit und Theoretiker des Staatsabsolutismus. Er entfernte die letzten theologischen Gesichtspunkte und Rücksichten aus den ethischen und politischen Theorien. Er versuchte als Erster, die mechanische und mathematische Naturerklärung Galileis auf die Geschichts- und Gesellschaftslehre anzuwenden.

Die Freiheit der Untertanen im Leviathan

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Author: Wolfgang Fischer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640612892

Category:

Page: 32

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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: sehr gut, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen (Institut fur Politikwissenschaft), Veranstaltung: Die politische Theorie von Thomas Hobbes, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Thomas Hobbes gilt als Begrunder der politischen Philosophie der Neuzeit und als einer der bedeutendsten Theoretiker des absolutistischen Staates. Leviathan, der Titel seines staatsphilosophischen Hauptwerkes, ist eine biblische Metapher, ein Bild fur ein machtiges Seeungeheuer, welches Hobbes als ein Symbol fur den Staat absoluter und ungeteilter Souveranitat verwendet. Leviathan reprasentiert den gesunden Staat, den Zustand politischer Ordnung, sein Gegenbild ist der Behemoth, das dem Leviathan entgegenwirkende Prinzip der Unordnung und des Chaos und damit bezeichnenderweise Titel von Hobbes' Analyse des englischen Burgerkrieges. Hobbes konstruiert seinen idealen Staat als ubermachtige Maschine, einen kunstlichen Menschen oder einen sterblichen Gott, der uber absolute Souveranitat und Macht uber seine Untertanen verfugen muss, um den Frieden zu gewahrleisten und das Leben seiner Untertanen zu schutzen. Es stellt sich damit zwangslaufig die Frage, inwieweit innerhalb eines derart absolut konzipierten Staates uberhaupt Raum fur Freiheit des einzelnen Untertanen besteht bzw. inwiefern diese uberhaupt moglich ist. Die Freiheit der Untertanen im Leviathan ist das Thema der vorliegenden Arbeit

Naturzustand und Menschenbild bei Thomas Hobbes 'Leviathan'. Woher resultiert das düstere Menschenbild - und ist dieses als realistisch anzusehen?

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Author: Marcus Sommer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 363854883X

Category: Political Science

Page: 19

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft Berlin), Veranstaltung: Thomas Hobbes: Leviathan , 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Dreißigjährige Krieg hatte viele Facetten – viele grausame Facetten. So endet in dem kleinen Städtchen Heldrungen im Jahr 1639 eine Ehe nach 32 Jahren auf fatale Weise. Ein Mann tötet seine siebzigjährige Frau um danach ihr Fleisch zu kochen – und anschließend teilweise zu verzehren. Der Hunger, die Not treibt ihn zu dieser Tat. Mensch gegen Mensch. Naumburg, zur gleichen Zeit. Vor Ausbruch des Krieges ist die Saale-Stadt ein aufstrebender Ort. Sie wächst, floriert, etabliert sich als Messestandort. Zwischen 1621 und 1645 erlebt Naumburg seinen Niedergang. Die Einwohnerzahl dezimiert sich um 51 Prozent. Die Vorstädte trifft es am schlimmsten: hier werden Verluste von über zwei Drittel beklagt. Der Krieg rafft die Menschen danieder. Das große Sterben. Mensch gegen Mensch. 1651: Ein Buch erscheint. Im „Leviathan“ schildert der Philosoph Thomas Hobbes, was er von den Menschen hält. Er konstruiert ein Menschenbild, das in Worte kaum härter zu fassen ist. „Erstens Konkurrenz, zweitens Misstrauen, drittens Ruhmsucht“, sind die Attribute, die den Menschen auszeichnen. die Selbsterhaltung des Individuums hat oberste Priorität, jeder ist sich „eines jeden Feind“, kurz: es herrscht ein Krieg aller gegen aller. Dies sieht Hobbes zumindest im Naturzustand so. Einer Phase, ohne Staat. Einer Konstruktion, in der sämtliche Zentralgewalt fehlt, jeder sein eigener Herr ist. Seine Grundlage für die Erschaffung eines mächtigen Souveräns. Doch die Frage ist: Wie gelangt Hobbes zu einem Menschenbild, was düsterer nicht sein könnte? Und, ist dieses überhaupt als realistisch anzusehen? Ist die menschliche Natur von Grund auf schlecht, böse und zum Töten bereit? Verfallen wir in der Anarchie auch in die Brutalität? In der vorliegenden arbeit möchte ich die Problematik des Hobbes′schen Naturzustandes und Menschenbildes erörtern. Dabei konzentriere ich mich schwerpunktmäßig auf die Auseinandersetzung mit dem 13. Kapitel des „Leviathan“: „Von den natürlichen Bedingungen der Menschheit im Hinblick auf ihr Glück und Unglück“. Weiterhin erfolgen auch Verweise auf das vorangegangene 11. Kapitel, sowie Einschätzungen aus anderen Hobbes′schen Werken. Der abschließende Blick in die Gegenwart, mit empirischen Belegen, kann dann darauf verweisen wie Menschen heute über den Menschen selbst denken. Liegt Hobbes mit seiner düsteren Prognose richtig? Lautet im Ausnahmezustand die Devise wirklich: Mensch gegen Mensch, koste es was es wolle?

Staatsgründung und Freiheitsbegriff im Leviathan von Thomas Hobbes

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Author: Anna Léa Rosenberger

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638658309

Category:

Page: 56

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Universitat Passau, Veranstaltung: HS: Die Geschichte der Menschenrechte, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Thomas Hobbes gilt als einer der Weichensteller fur das neuzeitliche Denken der politischen Philosophie, in welchem ein grundlegender Perspektivenwechsel stattfindet: War das mittelalterliche Denken charakterisiert durch die Orientierung an einer vorgegebenen Seinsordnung, die letztlich in Gott verburgt ist, und das Sich-Einlassen auf diese Ordnung, so wird neuzeitlich gerade der Zweifel an jeder Ordnung zum Leitfaden der Gewissheit." Nun steht der Mensch als Schopfer seiner selbst im Mittelpunkt der Betrachtung, er selbst legt seine Stellung in der Welt fest und bestimmt folglich auch die Form des menschlichen Zusammenlebens. Die wesentliche Frage, auf die Hobbes in seinen Werken eine Antwort zu geben versucht, lautet daher, wie ein Staat unter den Gegebenheiten der menschlichen Natur ausgestaltet sein muss, damit er dauerhaft bestehen und seinen einzelnen Gliedern ein bestmogliches Leben garantieren kann. Worin jedoch sieht Thomas Hobbes die wesentlichen Merkmale des Menschen? Wie gestaltet sich menschliches Zusammenleben, wenn keine ordnende Hand eingreift und welche Regeln benotigt eine Gemeinschaft, wenn sie ihren Bestand sichern mochte? Und insbesondere: Wieviel Freiheit kann dem einzelnen in einem Hobbesschen Staat zugestanden werden? In der vorliegenden Arbeit werden diese Fragen anhand einer Analyse des im Jahre 1651 erschienenen Werkes Leviathan" behandelt, wobei der Untersuchung der dort entwickelten Freiheitskonzeption besonderes Gewicht zukommt.

Vom Naturzustand Zum Leviathan

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Author: Mathias A. Wolff

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656011818

Category:

Page: 28

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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,0, Ruhr-Universitat Bochum (Institut fur Philosophie), Sprache: Deutsch, Abstract: Hobbes' "Leviathan" gilt als Begrundungsschrift der modernen Staatsphilosophie. Ausgehend von der Analyse staatlichen Versagens und von dem Potenzial der menschlichen Vernunftbegabung versucht Hobbes in diesem Werk nicht nur die dringende Notwendigkeit, sondern auch die Realisierbarkeit der Neubegrundung der Gesellschaft und der konkreten Gestalt eines gelingenden Staates aufzuzeigen. Das Zentrum, gewissermassen das Herz der Hobbesschen Staatskonzeption ist der Gesellschaftsvertrag: der Ubergang des Menschen vom Naturzustand zum Staat. Die Arbeit behandelt diese massgeblich im 17. Kapitel des "Leviathan" aus den vorangehenden Kapiteln zusammenfliessende Schlusselstelle. Auf knapp 20 Seiten wird Hobbes' Gedankengang verstandlich nachgezeichnet und erlautert."

Carl Schmitt und der Leviathan des Thomas Hobbes

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Author: Mathias Strüwing

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638291804

Category: Political Science

Page: 17

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Die politische Theorie des Gesellschaftsvertrags, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung In der vorliegenden Arbeit werde ich die Staatslehre des Thomas Hobbes und die Kritik daran von Carl Schmitt nebeneinander stellen und kritisch betrachten. Dazu bediene ich mich der Suhrkamp-Ausgabe des hobbesschen Leviathans in der Übersetzung von Iring Fetscher und des Buches „Der Leviathan in der Staatslehre des Thomas Hobbes“ von Carl Schmitt. Bedingt durch die Aufgabenstellung kam kaum mehr Literatur zur Anwendung. Thomas Hobbes war und ist einer der provokantesten Autoren seiner Zeit, insbesondere weil er radikal mit der bisher vorherrschenden Moralphilosophie brach und stattdessen begann, geradezu naturwissenschaftlich zu argumentieren. Seine Werke beschäftigen sich mit Ursache und Wirkung, die Gesellschaft und ihre Elemente folgen dem physikalischen Gesetz der Bewegung. Bewegung bedeutet in diesem Fall Selbsterhaltung, das zentrale Motiv des hobbesschen Menschen. Sein folgenreichstes Werk ist der Leviathan, eine Abhandlung über die Geburt eines totalitären Staates, die Grundlagen seiner Existenz, seine Form und seine Gewalt. Carl Schmitt, einer der führenden Rechtstheoretiker nach dem Ersten Weltkrieg, wurde besonders bekannt durch eine Staatslehre, die für die Notwendigkeit einer starken staatlichen Autorität eintrat und sich für einen totalitären Staat aussprach. Er rechtfertigte damit auch das Dritte Reich und ihre Führerphil osophie. Als bekennender Nationalsozialist und Antisemit machte er dort schnell Karriere und bekleidete viele wichtige Posten. Bei Thomas Hobbes findet Carl Schmitt viele Parallelen zu seinem Staatsentwurf. Der Philosoph von Malmesbury ist für ihn: “[...]der echte Lehrer einer großen politischen Erfahrung; einsam wie jeder Wegbereiter; verkannt, wie jeder, dessen politischer Gedanke sich nicht im eigenen Volk verwirklicht; ungelohnt, wie der, der ein Tor öffnet, durch das andere weitermarschieren[...]“ (Schmitt 1938: 132) Aber diese Bewunderung ist nicht einseitig. I n seinem Buch „Der Leviathan in der Staatslehre des Thomas Hobbes“ analysiert er dieses Werk, in dem er den Werdegang der dort beschriebenen Staatskonstruktion durchspielt. Dabei treten für ihn die Unzulänglichkeiten zu Tage, die letztendlich den Leviathan zum Scheitern verurteilen. Im Rahmen dieser Ausarbeitung stelle ich zunächst die Grundlage für Schmitts Werk dar, die anthropologischen Grundlagen des hobbesschen Staates und das darauf aufbauenden Staatskonstrukt. [...]

Carl Schmitts Liberalismuskritik im Vergleich zu Hobbes "Leviathan"

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Author: Andreas Kleine

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 363875233X

Category:

Page: 40

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,3, Ernst-Moritz-Arndt-Universitat Greifswald (Philosophisches Institut), Veranstaltung: Moderne politische Theorien des 20. Jahrhunderts, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit sollen die Unterschiede zwischen dem Liberalis-musbegriff in Thomas Hobbes Leviathan" und in den Werken von Carl Schmitt dargestellt werden. Um dies zu ermoglichen werden vorher die Kernbegriffe Souveranitat und Staat der beiden Autoren erlautert. Anschliessend wird dargelegt, dass der Liberalismus bei Carl Schmitt noch starker kritisiert wird, als es in Hobbes Leviathan" der Fall ist. Schmitt ist nicht nur gegen Libera-lismus, sondern fordert auch eine homogene Gesellschaft, in der notigenfalls jegliche Heterogenitat bekampft wird. Um die angesprochenen Punkte erklaren zu konnen, wurden die relevanten Werke von Carl Schmitt und Thomas Hobbes untersucht. Des Weiteren wurde Sekundarliteratur zur Interpretation herangezogen. Title: Carl Schmitt's criticism of liberalism in comparison to Thomas Hobbes' Leviathan" The idea of this excerpt is to point out the differences between the liberalism in Thomas Hobbes' "Leviathan" and in Carl Schmitt's writings. In order to do this the central points "sovereignty" and "state" of both of the authors had to be described at first. In the following it is stated that liberalism by Carl Schmitt is criticized much stronger than in "Leviathan" by Thomas Hobbes. Schmitt is not only against liberalism, he also demands total homogeneity in society, and if necessary even to fight against any heterogeneity. To be able to examine all important aspects the relevant publications of Carl Schmitt and Thomas Hobbes have been used. In addition secondary literature has been used for better interpretation."