Homo sacer

Die souveräne Macht und das nackte Leben

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Author: Giorgio Agamben

Publisher: Suhrkamp Verlag

ISBN: 351878420X

Category: Philosophy

Page: 224

View: 5247

Der homo sacer ist die Verkörperung einer archaischen römischen Rechtsfigur: Zwar durfte er straflos getötet, nicht aber geopfert werden, was auch seine Tötung sinnlos und ihn gleichsam unberührbar machte – woraus sich der Doppelsinn von sacer als ›verflucht‹ und ›geheiligt‹ ableitet. Giorgio Agamben stellt im Anschluß an Foucault und als philosophische Korrektur von dessen Konzept der Biopolitik die These auf, daß Biopolitik, indem sie den Menschen auf einen biologischen Nullwert zurückzuführen versucht, das nackte Leben zum eigentlichen Subjekt der Moderne macht. Ausgehend von Carl Schmitts Souveränitätskonzept, kommt Agamben zu einer Interpretation des Konzentrationslagers als »nomos der Moderne«, wo Recht und Tat, Regel und Ausnahme, Leben und Tod ununterscheidbar werden. In den zwischen Leben und Tod siechenden Häftlingen, aber auch in den Flüchtlingen von heute sieht er massenhaft real gewordene Verkörperungen des homo sacer und des nackten Lebens. Die philosophische Begründung dessen, daß diese Möglichkeit keineswegs nur historisch ist, hat eine Diskussion entfacht, die weit über Italien und Europa hinausreicht.

Das nackte Leben - Kommentare zum Werk "Homo Sacer" von Giorgio Agamben

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Author: Giacomo Francini

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640200209

Category: Philosophy

Page: 10

View: 8419

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: Keine, Universität Zürich, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In Homo Sacer stellt Giorgio Agamben die These auf, dass die Biopolitik die Menschen auf einen biologischen Nullwert führt und, dass diese das nackte Leben zum Subjekt der Moderne macht. Im römischen Recht wurde das nackte Leben von der Figur des homo sacer verkörpert: Er durfte straflos getötet, nicht aber geopfert werden. Der homo sacer markiert die Grenze zwischen dem nackten und dem rechtlich eingekleideten Leben. [...]

Giorgio Agambens "Homo sacer" und Michel Foucaults "Gouvernementalität": Verbannung, Ausnahmezustand und Neoliberalismus

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Author: Kerstin Weich

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638850064

Category: Philosophy

Page: 38

View: 3088

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,0, Freie Universität Berlin, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Giorgio Agamben führt in seinem Buch ‚Homo sacer‘ eine neue politische Kategorie ein, die er als die originäre Produktionsleistung der Souveränität bezeichnet: das ‚nackte Leben‘. Das ‚nackte Leben‘, das eine Mischung aus den antiken Begriffen zoé (die einfache Tatsache des Lebens an sich) und bíos (die politische Existenz des Lebenden, die speziell menschliche Lebensform), ist bei Agamben nicht nur der Ort des unmittelbaren Zugriffs der souveränen Macht auf den Einzelnen und das geheime Fundament der souveränen Macht in der Moderne, sondern es ist vor allem ein Leben, das nicht in der inneren Gemeinschaft, im Normalzustand leben kann. Das ‚nackte Leben‘ ist durch eine besondere Bewegung, die Agamben den Bann nennt, sowohl mit dem Ausnahme- wie mit dem Normalzustand verbunden. Der Bann wirkt zugleich einschließend wie ausschließend, d.h. er schließt durch seinen Ausschluß ein und organisiert durch die Entscheidung über die Ausnahme die Grenzen von Außen und Innen immer aufs neue. Wir wollen die Theorie Agambens von mehreren Seiten aus betrachten. Wir beginnen mit der Klärung der wichtigsten Begriffe, wollen dann das Konzept von Macht und Souveränität kritisch beleuchten. Wir werden hierbei besonders auf den Vergleich mit Foucault eingehen, von dessen Theorie ausgehend Agamben den Begriff der Biomacht entwickelt. Im Hinblick auf die moderne neoliberale Gouvernementalität wollen wir dann versuchen die jeweiligen Stärken der beiden Theorien herauszuarbeiten. Abschließend werden wir uns der, von Agamben als Charakteristikum der Moderne bezeichneten Bewegung des Grenzen-/Schwellenziehens, also des Differenzierens zwischen Innen und Außen, eingehend widmen. Im Vergleich mit Slavoj Zizeks These von der Angst vor dem Diebstahl des Genießens und Ernesto Laclaus Analyse vom Funktionieren ideologischer Schließungen wollen wir die Schwächen des monokausalen Ansatzes Agambens anhand von möglichen Anknüpfungspunkten diskutieren.

The Omnibus Homo Sacer

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Author: Giorgio Agamben

Publisher: Stanford University Press

ISBN: 1503603156

Category: Philosophy

Page: 1336

View: 5420

Giorgio Agamben's Homo Sacer is one of the seminal works of political philosophy in recent decades. A twenty-year undertaking, this project is a series of interconnected investigations of staggering ambition and scope investigating the deepest foundations of every major Western institution and discourse. This single book brings together for the first time all nine volumes that make up this groundbreaking project. Each volume takes a seemingly obscure and outdated issue as its starting point—an enigmatic figure in Roman law, or medieval debates about God's management of creation, or theories about the origin of the oath—but is always guided by questions with urgent contemporary relevance. The Omnibus Homo Sacer includes: 1.Homo Sacer: Sovereign Power and Bare Life 2.1.State of Exception 2.2.Stasis: Civil War as a Political Paradigm 2.3.The Sacrament of Language: An Archeology of the Oath 2.4.The Kingdom and the Glory: For a Theological Genealogy of Economy and Glory 2.5.Opus Dei: An Archeology of Duty 3.Remnants of Auschwitz: The Witness and the Archive 4.1.The Highest Poverty: Monastic Rules and Form-of-Life 4.2.The Use of Bodies

Stasis

Der Bürgerkrieg als politisches Paradigma

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Author: Giorgio Agamben

Publisher: S. Fischer Verlag

ISBN: 3104035822

Category: Religion

Page: 96

View: 1939

In diesem vorletzten Band der ›Homo-Sacer‹-Reihe untersucht der weltweit bekannte und renommierte Philosoph Giorgio Agamben den Bürgerkrieg als politisches Paradigma. Zwei zentrale Momente der Geistesgeschichte stehen dabei im Mittelpunkt: Im ersten Teil widmet er sich dem griechischen Begriff der »stasis«, der die Spaltung der polis in rivalisierende, gewalttätige Gruppen bezeichnet, während er im zweiten Teil eine furiose Interpretation von Hobbes' ›Leviathan‹ und dessen berühmtem Frontispiz vorlegt, und zwar aus theologischer Perspektive. Eine spannende und wichtige Diskussion eines Begriffs, der sich für das politische, philosophische und juridische Denken als zentral erweist.

Mittel ohne Zweck

Noten zur Politik

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Author: Giorgio Agamben

Publisher: N.A

ISBN: 9783935300100

Category: Aufsatzsammlung - Politik

Page: 148

View: 8748

Ausnahmezustand

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Author: Giorgio Agamben

Publisher: N.A

ISBN: 9783518123669

Category: Herrschaft

Page: 112

View: 3808

Nach Homo sacer und Was von Auschwitz bleibt - Teil 1 und Teil 3 von Giorgio Agambens vieldiskutiertem Homo-sacer-Projekt - folgt nun mit Ausnahmezustand der in sich geschlossene erste Band des zweiten Teiles. Der Ausnahmezustand, d. H. Jene Suspendierung des Rechtssystems, die wir als Provisorium zur Aufrechterhaltung der Ordnung in Krisensituationen zu betrachten gewohnt sind, wird vor unseren Augen zu einem gangigen Muster staatlicher Praxis, das in steigendem MaSSe die Politik bestimmt. AGambens neuestes Buch ist der erste Versuch einer bundigen Geschichte und zugleich Fundamentalanalyse des Ausnahmezustandes: Wo liegen seine historischen Wurzeln, und welche Rolle spielt er - in seiner Entwicklung von Hitler bis Guantanamo - in der Gegenwart? Wo der Ausnahmezustand zur Regel zu werden droht, sind die Institutionen des demokratischen Rechtsstaats und das verfassungsgemaSSe Gleichgewicht der Gewalten gefahrdet, und die Grenze zwischen Demokratie und Diktatur verschwimmt. IN Auseinandersetzung mit verschiedenen theoretischen Annaherungen an das Phanomen des Ausnahmezustands - zu nennen sind in erster Linie Walter Benjamin, Carl Schmitt und Jacques Derrida - vermiSSt Agamben das von den meisten Theoretikern gemiedene Niemandsland zwischen Politik und Recht, zwischen der Rechtsordnung und dem Leben und wirft ein neues Licht auf jene verborgene Beziehung, die das Recht an die Gewalt bindet.

Was von Auschwitz bleibt

das Archiv und der Zeuge

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Author: Giorgio Agamben

Publisher: N.A

ISBN: 9783518123003

Category: Holocaust, Jewish (1939-1945)

Page: 158

View: 6569

Höchste Armut

Ordensregeln und Lebensform

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Author: Giorgio Agamben

Publisher: S. Fischer Verlag

ISBN: 3104016429

Category: Religion

Page: 208

View: 7805

Der neue Band des Homo-Sacer-Projekts Was wird aus der Regel, wenn sie im Leben restlos aufzugehen scheint? Und was aus einem Menschenleben, wenn seine Gesten, seine Worte und sein Schweigen von der Regel nicht mehr zu unterscheiden sind? In Fortschreibung seines groß angelegten Homo-Sacer-Projekts unternimmt der weltbekannte Philosoph Giorgio Agamben eine passionierte Relektüre des abendländischen Mönchtums von Pachomius bis St. Franziskus. Doch auch wenn er das von peinlich genauer Regelbeachtung bestimmte Leben der Mönche bis ins kleinste Detail rekonstruiert, sieht Agamben die eigentliche Innovation des Mönchtums nicht in der Vermengung von Leben und Norm, sondern in der Entdeckung einer Dimension des Menschen, in der das »Leben« als solches zum ersten Mal seiner Autonomie Geltung verschaffte. Denn die Herausforderung, vor die die Mönche das Recht stellten, indem sie auf »höchste Armut« und den bloßen »Gebrauch« bestanden, hat auch heute von ihrer Brisanz nichts verloren.

Disziplinen des Lebens

zwischen Anthropologie, Literatur und Politik

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Author: Ulrich Bröckling

Publisher: Gunter Narr Verlag

ISBN: 9783823360346

Category: Biopolitics

Page: 347

View: 8980

Politics, Metaphysics, and Death

Essays on Giorgio Agamben’s Homo Sacer

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Author: Andrew Norris

Publisher: Duke University Press

ISBN: 0822386739

Category: Philosophy

Page: 320

View: 4385

The Italian philosopher Giorgio Agamben is having an increasingly significant impact on Anglo-American political theory. His most prominent intervention to date is the powerful reassessment of sovereignty and the politics of life and death laid out in his multivolume Homo Sacer project. Agamben argues that in both the modern world and the ancient, politics inevitably involves a sovereign decision that bans some individuals from the political and human communities. For Agamben, the Nazi concentration camps—in which some inmates are reduced to a form of living death—are not a political aberration but instead the place where this essential political decision about life most clearly reveals itself. Engaging specifically with Homo Sacer, the essays in this collection draw out and contend with the wide-ranging implications of Agamben’s radical and controversial interpretation of modern political life. The contributors analyze Agamben’s thought from the perspectives of political theory, philosophy, jurisprudence, and the history of law. They consider his work not only in relation to that of his major interlocutors—Hannah Arendt, Michel Foucault, Carl Schmitt, Walter Benjamin, and Martin Heidegger—but also in relation to the thought of Plato, Pindar, Heraclitus, Descartes, Kafka, Bataille, and Derrida. The essayists’ approaches are varied, as are their ultimate evaluations of the cogency and accuracy of Agamben’s arguments. This volume also includes an original essay by Agamben in which he considers the relation of Benjamin’s “Critique of Violence” to Schmitt’s Political Theology. Politics, Metaphysics, and Death is a necessary, multifaceted exposition and evaluation of the thought of one of today’s most important political theorists. Contributors: Giorgio Agamben, Andrew Benjamin, Peter Fitzpatrick, Anselm Haverkamp, Paul Hegarty, Andreas Kalyvas, Rainer Maria Kiesow , Catherine Mills, Andrew Norris, Adam Thurschwell, Erik Vogt, Thomas Carl Wall

Agamben and Law

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Author: Thanos Zartaloudis

Publisher: Routledge

ISBN: 1351577271

Category: Law

Page: 552

View: 3243

This collection of articles brings together a selection of previously published work on Agamben?s thought in relation to law and gathered from within the legal field and theory in particular. The volume offers an exemplary range of varied readings, reflections and approaches which are of interest to readers, students and researchers of Agamben?s law-related work.

Die Erzählung und das Feuer

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Author: Giorgio Agamben

Publisher: S. Fischer Verlag

ISBN: 3104035830

Category: Fiction

Page: 144

View: 9417

Was ist das Geheimnis der Literatur? Mit ›Die Erzählung und das Feuer‹ legt der weltbekannte Philosoph Giorgio Agamben eine Sammlung seiner neuesten Essays vor. Was steht in der Literatur auf dem Spiel? Was hat es mit dem »Feuer« auf sich, das die »Erzählung« verloren hat und um jeden Preis wiederzufinden versucht? Was widersteht bei jedem Schöpfungsakt der Schöpfung hartnäckig und verleiht so dem Werk Intensität und Anmut? Und warum ist das Gleichnis das heimliche Muster jeden Erzählens? Wie in ›Nacktheiten‹ kommen in den zehn Essays die dringlichsten Themen der gegenwärtigen Forschung Giorgio Agambens zur Sprache. Und wie in allen seinen Texten geht es auch hier um die unnachgiebige Befragung des »Geheimnisses« der Literatur, die auch vor deren materiellen Aspekten (wie die Ablösung des Buchs durch den Bildschirm) nicht haltmacht. Inhalt: ›Das Feuer und die Erzählung‹ / ›Mysterium burocraticum‹ / ›Gleichnis und Reich‹ / ›Was ist der Schöpfungsakt?‹ / ›Strudel‹ / ›In wessen Namen?‹ / ›Ostern in Ägypten‹ / ›Über die Schwierigkeit des Lesens‹ / ›Vom Buch zum Bildschirm. Vor und nach dem Buch‹ / ›Opus alchymicum‹

Vom Fall Pinochet zu den Verschwundenen des Spanischen Bürgerkrieges

Die Auseinandersetzung mit Diktatur und Menschenrechtsverletzungen in Spanien und Chile

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Author: Ulrike Capdepón

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 3839423473

Category: Social Science

Page: 376

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Der »Fall Pinochet« - die durch den spanischen Ermittlungsrichter Garzón veranlasste Verhaftung des chilenischen Ex-Diktators - löste Debatten über Straflosigkeit sowie »verschwundene« Repressionsopfer aus. Ulrike Capdepón arbeitet hiervon ausgehend die globale Dimension der Vergangenheitsaufarbeitung heraus. Basierend auf der komparativen Analyse erinnerungskultureller Prozesse in Chile und Spanien liegt der Fokus der Studie auf transnationalen Anknüpfungspunkten der Auseinandersetzung mit Diktatur und Menschenrechtsverletzungen. Das Buch zeigt: Lateinamerikanische Impulse wirken auf die lokalen Erinnerungsdiskurse in Spanien zurück.

Giorgio Agamben

A Critical Introduction

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Author: Leland de la Durantaye

Publisher: Stanford University Press

ISBN: 0804761426

Category: Philosophy

Page: 463

View: 6153

A critical introduction to the work of the Italian philosopher Giorgio Agamben.

Gouvernementalität und Biopolitik

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Author: Thomas Lemke

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 9783531150871

Category: Political Science

Page: 218

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»Vergesst Foucault!« – so lautete die provokante Aufforderung Jean Baudrillards Ende der 1970er Jahre. Ein Vierteljahrhundert später ist die sozialwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Werk des französischen Historikers und Philosophen intensiver denn je. Zwei Konzepte haben in den vergangenen Jahren die Rezeption in besonderer Weise geprägt: Gouvernementalität und Biopolitik. Der vorliegende Band erkundet die gegenwartsdiagnostische Reichweite und die soziologische Relevanz der beiden Konzepte. Er zeichnet ihre Entstehungskontexte und Bedeutungsdimensionen nach und diskutiert Perspektiven und Probleme der aktuellen Rezeption. Das Ergebnis ist eine theoretische Weiterentwicklung der Machtanalytik, die sich auf empirische Forschungsfragen bezieht und ihr gesellschaftskritisches Potenzial aufzeigt.

A Brief History of the Masses

(three Revolutions)

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Author: Stefan Jonsson

Publisher: Columbia University Press

ISBN: 9780231145268

Category: Art

Page: 231

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Stefan Jonsson uses three monumental works of art to build a provocative history of popular revolt: Jacques-Louis David's The Tennis Court Oath (1791), James Ensor's Christ's Entry into Brussels in 1889 (1888), and Alfredo Jaar's They Loved It So Much, the Revolution (1989). Addressing, respectively, the French Revolution of 1789, Belgium's proletarian messianism in the 1880s, and the worldwide rebellions and revolutions of 1968, these canonical images not only depict an alternative view of history but offer a new understanding of the relationship between art and politics and the revolutionary nature of true democracy. Drawing on examples from literature, politics, philosophy, and other works of art, Jonsson carefully constructs his portrait, revealing surprising parallels between the political representation of "the people" in government and their aesthetic representation in painting. Both essentially "frame" the people, Jonsson argues, defining them as elites or masses, responsible citizens or angry mobs. Yet in the aesthetic fantasies of David, Ensor, and Jaar, Jonsson finds a different understanding of democracy-one in which human collectives break the frame and enter the picture. Connecting the achievements and failures of past revolutions to current political issues, Jonsson then situates our present moment in a long historical drama of popular unrest, making his book both a cultural history and a contemporary discussion about the fate of democracy in our globalized world.