Zur Funktion des Klingsohr-Märchens im Roman „Heinrich von Ofterdingen“ von Novalis

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Author: Yvonne Rollesbroich

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638879275

Category: Literary Criticism

Page: 66

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Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 39 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Die Welt wird Traum, der Traum wird Welt.“ Dieser Satz aus dem Gedicht „Astralis“ ist die Quintessenz des fragmentarischen Romans „Heinrich von Ofterdingen“ von Novalis. So wie das Zitat für die Gesamtheit des Romans steht, so steht der Roman für die Gesamtheit seines Schaffens. Friedrich von Hardenberg vereint hier seine theoretischen Anschauungen zu Natur, Geschichte und Poesie und – exemplarisch – auch die zentralen Motive der Epoche, der Romantik. Als Inbegriff des romantischen Kunstmärchens, gilt die Geschichte des Dichters Klingsohr aus dem letzten Kapitel des „Ofterdingen“ . Ausgehend von der These, dass das Eingangszitat der Kern des „Ofterdingen“ ist, muss es darum gehen, das Verhältnis von Traum, Märchen, Poesie und Wirklichkeit darzulegen.

Heinrich von Ofterdingen

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Author: Novalis

Publisher: BoD – Books on Demand

ISBN: 3843021902

Category: Fiction

Page: 148

View: 6714

Novalis: Heinrich von Ofterdingen Nachdem ein Reisender dem zwanzigjährigen Minnesänger Heinrich von Ofterdingen von den geheimnisvollen Schätzen der Ferne und von einer Wunderblume erzählt, träumt Heinrich von einer blauen Blume, die zum tiefsinnigen Symbol der zarten Sehnsucht der Romantik werden sollte. Fragment. Entstanden 1799–1800. Erstdruck des 1. Teils: Berlin (Reimer) 1802. Erstdruck des 2. Teils und von Tiecks Bericht in: Schriften, Berlin 1802. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016, 2. Auflage. Textgrundlage ist die Ausgabe: Novalis: Schriften. Die Werke Friedrich von Hardenbergs. Herausgegeben von Paul Kluckhohn und Richard Samuel, Band 1: 3., nach den Handschriften ergänzte, erw. und verb. Auflage, Band 2–4: 2. nach den Handschriften ergänzte, erw. und verb. Auflage, Stuttgart: Kohlhammer, 1960–1977. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Paul Klee, Die blaue Blume, 1939. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

Novalis' "Heinrich von Ofterdingen"

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Author: Alexander Monagas

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640381343

Category:

Page: 24

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universitat Mannheim (Neuere Germanistik II), Veranstaltung: Friedrich von Hardenberg: Novalis, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg wird bis heute in der Forschungsliteratur als der Dichter der (Fruh-)Romantik angesehen. Viele seiner romantischen Theorien finden sich im Heinrich von Ofterdingen wieder. Trotz der kurzen Entstehungszeit bleibt der Roman mit dem fruhen Tod von Novalis am 25. Marz 1801 im Alter von nur 29 Jahren Fragment. Ganz bewusst als Gegenentwurf zu Goethes Wilhelm Meister angelegt, fand Novalis - wie von Hardenberg sich nach einem Zweig seiner Vorfahren nannte - auf einer Reise in den Chroniken uber Heinrich von Afterdingen" den passenden Stoff. Mit der Verlegung der Bildungsreise ins Innere des Protagonisten wollte Novalis die Erkenntnis seines Helden durch eine kritische Poesie transzendental werden lassen. Immer wieder finden sich im Ofterdingen Kommunikationssituationen, die dem Protagonisten auf seiner Bildungsreise des inneren Ichs den Weg zur poetischen Subjektwerdung ermoglichen. Begleitet von geistigen Mentoren durchlauft Heinrich eine innere Reflexion, die sich mit einer zunehmend gefestigten poetisierten Identitat nach aussen kehrt. Die so gewonnene innere Reife dient ihm dazu, den fur ihn vorherbestimmten Weg zum vollendeten Dichter zu beschreiten. Doch wie hat Novalis diese Poetisierung des Subjekts in Novalis' Heinrich von Ofterdingen ausgestaltet? Die folgende Arbeit wird mit Fokus auf dem Primartext die identitatsstiftende Poetisierung des Subjekts im Heinrich von Ofterdingen von Novalis untersuchen. Es soll dabei gezeigt werden, wie die vielschichtig angelegte Selbstreflexion des Protagonisten - mit Initiation von innen und aussen - die mentale Reife auslost, welche eine poetisierte Interaktion innerhalb des Geschehens als identitatsstiftende Selbstfindung"

Heinrich von Ofterdingen

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Author: Friedrich Lienhard

Publisher: BoD – Books on Demand

ISBN: 3846099333

Category: Drama

Page: 136

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Nachdruck des Originals von 1911.

Das Motiv der Blauen Blume in Novalis' "Heinrich von Ofterdingen"

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Author: Maike Heimeshoff

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640996402

Category: Literary Criticism

Page: 5

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Essay aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Heinrich von Ofterdingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Blaue Blume ist das prägende Symbol der Romantik. Ausgehend von Novalis Heinrich von Ofterdingen findet sie Einzug in diverse spätere Werke. Eichendorff, Chamisso, Goethe jeder dieser Autoren wird die Blaue Blume aufgreifen, Eichendorff sogar in einem Gedicht gleichen Titels. Doch dauert es eine Weile bis sie die Beachtung findet, die ihr heute zuteil wird. Novalis hat wenige weitere Zeugnisse über sie hinterlassen, spätere Schriften anderer Autoren über sein Werk widmen ihr keine Aufmerksamkeit. Erst Heines Romantische Schule lässt die Blaue Blume hervortreten. Es stellt sich deshalb die Frage, was an dieser Blume so außergewöhnlich ist, welches Bild Novalis geschaffen hat, das an so vielen Stellen in der Literatur gefunden werden kann. Dieses Essay stellt das Motiv der Blauen Blume in Novalis Heinrich von Ofterdingen vor.

Das Bergbaumotiv in Novalis’ „Heinrich von Ofterdingen“ und Heinrich Heines „Die Harzreise“

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Author: Katharina Ochsenfahrt

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656011869

Category:

Page: 36

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Institut fur Germanistische Literaturwissenschaft), Veranstaltung: NDL II, Sprache: Deutsch, Abstract: Der beruhmte Venezianer Marco Polo verfasst kurz vor 1300 einen Reisebericht uber seine China- und Orientreise. In diesem stosst man mehrmals auf Beschreibungen des Bergbaus, wie diese: Ich erklare euch, wie die Arbeiter dabei vorgehen: In der Erde legen sie Mineraladern frei. Das abgebaute Material bringen sie auf einen Metallrost uber einem starken Ofenfeuer. Die flussigen Mineralien und Rauchteilchen kleben am Eisenrost, das ist die Tutia, und die Schlacke heisst Spodium." Dies ist sicher eine der ersten Darstellungen des Bergbaus in der Literatur, doch keineswegs die Einzige. Etwa 500 Jahre spater ist das Bergbaumotiv in der deutschen Literatur zu einem beliebten Thema avanciert und wird von Autoren wie E.T.A Hoffmann, Johann Peter Hebel und Novalis benutzt. Letzterer war selbst im Bergbau als Salinenverwalter tatig. Doch beschreibt er in seinem Roman Heinrich von Ofterdingen" keinesfalls ein Bergwerk wie die, in denen er wahrend seiner Tatigkeit in Sachsen selbst gearbeitet hat. Er redet nicht von der harten und gefahrlichen Arbeit der Bergmanner und von den schlechten Arbeitsbedingungen, die zu Beginn des 19.Jahrhunderts herrschten. 25 Jahre nach Novalis wird dies jedoch von Heinrich Heine in seinem Reisebericht Die Harzreise" dargestellt. Heine beschreibt das Bergwerk Carolina" als einen furchtbaren Ort voller Gefahren, Larm und Schmutz und liefert damit eine Gegendarstellung zu Novalis'. Gegenstand meiner Hausarbeit soll es sein, die Darstellung des Bergbaus in Novalis' Heinrich von Ofterdingen" mit der Heinrich Heines in Die Harzreise" zu vergleichen, um herauszufinden, welche Grunde die beiden Autoren hatten, den Bergbau so unterschiedlich darzustellen. Dazu sollen die beiden Textstellen zunachst beschrieben und"

Das Bildungsideal in Novalis' "Heinrich von Ofterdingen" im Kontext der Bildungsromandiskussion, dargestellt anhand eines Vergleiches mit Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre"

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Author: Boris Kruse

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638939529

Category:

Page: 80

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Freie Universitat Berlin (Institut fur deutsche und niederlandische Philologie), Veranstaltung: Hauptseminar 16766: Fruhromantik, 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Novalis Romanfragment "Heinrich von Ofterdingen," erstmals 1802 posthum veroffentlicht, wird von der Forschung nicht erst in jungster Zeit der Tradition des Bildungsromans zugerechnet. Der Roman wird nach wie vor als Gegenbild zum Roman der Klassik und insbesondere zu Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre" angesehen. In dieser Arbeit wird, von einer vergleichenden Textlekture ausgehend, Novalis Bildungsideal mit den zugrundeliegenden poetologischen Grundannahmen herausgearbeitet. Dazu werden zunachst Struktur, Motivkomplexe und einzelne Charaktere beider Romane untersucht. Im weiteren Verlauf der Untersuchung wird der Blickwinkel fur zentrale philosophische Fragestellungen der Fruhromantik geoffnet. Der Abgleich mit den entsprechenden mentalitatsgeschichtlichen Fragestellungen, unter denen Goethe zuvor seinen Roman verfasst hat, ermoglicht schliesslich eine kritische Wurdigung des Ofterdingen-Romans und legt offen, inwiefern Novalis seine poetologischen Zielvorgaben verwirklicht bzw. verfehlt hat

Th. Heinrich von Ofterdingen

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Author: Novalis,Ludwig Tieck,Friedrich von Schlegel,Karl Edouard von Bülow

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category:

Page: N.A

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Die Poetisierung der Ökonomie

Novalis' Thesen im Heinrich von Ofterdingen als Anregungen zu einer ökologieorientierten Ökonomie

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Author: Maren Jochimsen

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Literary Criticism

Page: 258

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