Faschismus in Italien und Deutschland

Studien zu Transfer und Vergleich

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Author: Sven Reichardt

Publisher: Wallstein Verlag

ISBN: 9783835322059

Category: History

Page: 283

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Neue Erkenntnisse über den Faschismus in seiner europäischen Dimension. Inwieweit bezog sich das nationalsozialistische Regime auf die faschistische Diktatur in Italien? Und in welcher Weise beeinflußte umgekehrt der NS-Staat das Italien Mussolinis? Die Beiträger untersuchen den wechselseitigen kulturellen und politischen Transfer zwischen beiden Regimes anhand von empirischen Fallbeispielen. Dabei werden unter anderem die Bedeutung wichtiger Mittelsmänner zwischen den Regimes und kulturelle Dimensionen des Themas wie etwa die Spendenpraxis, die Werbebranchen und die Freizeitorganisationen miteinander in Beziehung gesetzt. Mit einer Betrachtung des Konzentrationslagersystems, der Denunziationspraxis und der Verbindungen zwischen beiden Armeen wird die repressive Dimension der Regime in ihrer gegenseitigen Wahrnehmung und wechselseitigen politischen Beeinflussung analysiert. Die Studien zu Transfer und Vergleich dieser beiden Kernländer des Faschismus eröffnen neue und weiterführende Erkenntnisse über die Verflochtenheit beider Regime und über die europäischen Dimensionen des Faschismus.

Faschismus

Konzeptionen und historische Kontexte. Eine Einführung

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Author: Richard Saage

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3531905511

Category: Political Science

Page: 230

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In diesem Lehrbuch werden alle wichtigen Theorien zum Faschismus in umfassender und systematischer Form vorgestellt.

Faschismus

Eine Warnung

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Author: Madeleine Albright

Publisher: Dumont Buchverlag

ISBN: 3832184104

Category: Political Science

Page: 320

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»Manche mögen dieses Buch und besonders seinen Titel alarmierend finden. Gut!« MADELEINE ALBRIGHT Weltweit kommt es zu einem Wiedererstarken anti-demokratischer, repressiver und zerstörerischer Kräfte. Die ehemalige amerikanische Außenministerin Madeleine Albright zeigt, welche großen Ähnlichkeiten diese mit dem Faschismus des 20. Jahrhunderts haben. Die faschistischen Tendenzen treten wieder in Erscheinung und greifen in Europa, Teilen Asiens und den Vereinigten Staaten um sich. Albrights Familie stammt aus Prag und floh zweimal: zuerst vor den Nationalsozialisten, später vor dem kommunistischen Regime. Auf Grundlage dieser Erlebnisse und der Erfahrungen, die sie im Laufe ihrer diplomatischen Karriere sammelte, zeichnet sie die Gründe für die Rückkehr des Faschismus nach. Sie identifiziert die Faktoren, die zu seinem Aufstieg beitragen und warnt eindringlich vor den Folgen. Doch Madeleine Albright bietet auch klare Lösungsansätze an, etwa die Veränderung der Arbeitsbedingungen und das Verständnis für die Bedürfnisse der Menschen nach Kontinuität und moralischer Beständigkeit. Sie zeigt, dass allein die Demokratie politische und gesellschaftliche Konflikte mit Rationalität und offenen Diskussionen lösen kann.

Der Sport im Faschismus

Körperkult zur Manipulation der Massen?

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Author: Sarah Luscher

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640520947

Category:

Page: 28

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sport - Sportgeschichte, Note: 2,0, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der erste Teil der Arbeit stellt dar, wie sich das Korperverstandnis im 19. Jahrhundert veranderte und, wie daraufhin die ersten Sportarten entstanden. Des weiteren thematisiert die Arbeit die neuzeitliche Olympiaentwicklung Pierre de Coubertins und beantwortet die Frage, inwiefern seine Konzeption dazu beigetragen hat, die faschistische Propaganda zu beeinflussen. Nach den geschichtlichen Aspekten, die einen allgemeinen Uberblick geben und unter anderem auch Olympia als faschistisches Propagandamittel darstellen, liegt der Schwerpunkt des zweiten Teils der Arbeit auf der Interpretation des Korperideals und dem Korperkult sowohl des Faschismus als auch der futuristischen Vorstellungen. In einem ersten Schritt wird die Bedeutung des Korpers im Faschismus herausgearbeitet, wobei ein Anhaltspunkt dabei der Marathonlauf als Triumph des Willens und der Uberwindung des Korpers ist. In Anknupfung daran, werden weiter die damit ebenfalls in Verbindung stehenden futuristischen Vorstellungen aufgezeigt. Dabei spielen sowohl Marinettis Manifest des Futurismus', das 1909 von der franzosischen Zeitung Le Figaro' veroffentlicht wurde, als auch die Veranderungen, hervorgerufen durch die futuristischen Vorstellungen in der Kunst und Literatur eine zentrale Rolle. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Interpretation des Romans Mafarka - Il futurista, in deren Mittelpunkt die Analyse des futuristischen Korperideals steht. Hierbei wird der zentralen Frage nachgegangen, ob der Protagonist Mafarka' den futuristischen Korperidealen entspricht und welche Rolle er ausserdem im Vergleich zu den anderen Figuren des Romans einnimmt."

Der faschismus

staat und wirtschaft im neuen Italien

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Author: Walter Heinrich

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Fascism

Page: 195

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Sprache im Faschismus

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Author: Konrad Ehlich

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Allemand (Langue) - 20e siècle

Page: 326

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Nazis! Fascistes! Fascisti!

Faschismus in der Schweiz – 1918-1945

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Author: Yves Schumacher

Publisher: Orell Füssli Verlag

ISBN: 3280090512

Category: History

Page: 288

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Als Mussolini im Oktober 1922 die Macht übernahm, war Hitlers Griff nach der Macht noch nicht erfolgt. Da faschistisches Gedankengut nach dem Ersten Weltkrieg in der Schweiz nicht schlagartig um sich griff, lässt sich der Entwicklungsbeginn der faschistischen Bewegung kalendarisch nicht genau benennen. Doch wurde die erste italofaschistische Glut zweifellos in der lateinischen Schweiz angefacht. Der historische Faschismus in der Schweiz war kein einheitliches Gebilde, sondern speiste sich aus unterschiedlichen Quellen und kannte unterschiedliche regionale Ausprägungen. Dieses Buch ergänzt die bisherigen Darstellungen, indem es die Verbreitung des italienischen Faschismus in der lateinischen Schweiz (Welschland, Tessin und italienischsprachiges Graubünden) beschreibt und seine Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur faschistischen Bewegung in der Deutschschweiz analysiert, die sich mehr an der Ideologie der deutschen NSDAP orientierte.

Der Faschismus in Südtirol

Gegen die Avantgarde des Vergessens : Streiflichter

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Author: Alfons Gruber

Publisher: Athesia

ISBN: N.A

Category: Political Science

Page: 127

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Faschismus und nation

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Author: Guido Bortolotto

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Political Science

Page: 250

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Frauenpolitik im italienischen Faschismus und im Austrofaschismus. Ein Beitrag zur vergleichenden Faschismusforschung

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Author: Ilsemarie Walter

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638219720

Category: History

Page: 23

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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1, Universität Wien (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Arbeitsgemeinschaft: Fascismus – Austrofaschismus – Francoismus: Ideologie, Propaganda, Politik, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, einige Aspekte der Frauenpolitik des italienischen Faschismus und des „Austrofaschismus“ zu vergleichen. Wenn „Austrofaschismus“ hier unter Anführungszeichen steht, dann deshalb, weil diese Bezeichnung ebenso wie der Ausdruck „österreichischer Ständestaat“ bereits eine Bewertung beinhaltet. Einige Schwerpunkte der Politik des jeweiligen Regimes werden herausgegriffen, soweit sie für die Einstellung gegenüber den Frauen relevant erscheinen: Frauenbild und Frauenideologie, Organisationen für Frauen, Bevölkerungs- und Beschäftigungspolitik sowie Eingriffe in die Freizeitverwendung, insbesondere in bezug auf Sportausübung. Ein Umstand, der den Vergleich erschwert, liegt in der wesentlich kürzeren Dauer des österreichischen Regimes, wodurch längerfristige Entwicklungen des italienischen Regimes in Österreich kein Pendant finden. Wenn man versucht, die Frauenpolitik des italienischen Faschismus mit der des Austrofaschismus zu vergleichen, dann springen zuerst viele Ähnlichkeiten ins Auge. Sie betreffen vor allem die Ideologie von der Natur der Frau als Hausfrau und Mutter, die Verdrängung der Frauen vom Arbeitsmarkt, die Dominanz der Männer in allen Entscheidungsgremien. Aus dieser gemeinsamen Grundlage entspringen auch viele gleiche oder ähnliche Maßnahmen in den beiden Staaten, wie etwa das Verbot von Schwangerschaftsverhütung und –abbruch, die Schaffung eines Mütterhilfswerks, die gesetzlichen Verordnungen zum Abbau berufstätiger Frauen im öffentlichen Dienst oder die Propagierung erwünschter Verhaltensweisen von Frauen. Sieht man jedoch genauer hin, dann fällt auf, dass die Analogie nur solche Einstellungen betrifft, die von der katholischen Kirche vertreten werden. Vieles davon deckt sich in Italien mit den faschistischen Grundsätzen, anderes mag von Mussolini als Zugeständnis der Kirche gegenüber gemeint gewesen sein. Was sich jedoch im italienischen Faschismus nicht mit der Ideologie der Kirche deckt – zum Beispiel die militaristische Einstellung, die Verherrlichung der Jugend, die zur Schau gestellte Virilität – fehlt in Österreich. Die Ergebnisse dieser Arbeit zur Frauenpolitik stimmen daher mit der These Ernst Hanischs überein, dass es sich beim österreichischen Regime zwischen 1934 und 1938 nicht um Faschismus im eigentlichen Sinn, sondern „um ein faschistisch verkleidetes autoritäres Regime, um einen Imitationsfaschismus, bestenfalls um eine halbfaschistische autoritäre Diktatur“ gehandelt hat.

"Mario und der Zauberer": Eine Warnung vor dem Faschismus in Deutschland am Beispiel Italiens?

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Author: Svenja Gerbendorf

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640934059

Category:

Page: 28

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Universitat Potsdam (Institut fur Germanistik), Veranstaltung: Thomas Manns Novellen und Erzahlungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Eines der bekanntesten Werke Thomas Manns ist die Novelle Mario und der Zauberer. Ein tragisches Reiseerlebnis," welches er 1929 wahrend eines Aufenthaltes an der Ostsee schrieb und das im Jahr 1930 erschien. Es ist gleichzeitig eines der meistanalysierten Werke Manns. In der Forschung sind sehr viele und sehr verschiedene Interpretationen und Interpretationsansatze vertreten. Dies liegt wohl hauptsachlich an den unterschiedlichen Aussagen, die der Autor im Laufe der Zeit zu der Novelle getatigt hat, beruhend auf seinen wechselnden politischen Ansichten. Die Novelle beruht auf einem zweiwochigen Badeurlaub, den Thomas Mann mit seiner Familie im September 1926 nach Forte dei Marmi unternahm. Einige der erzahlten Vorfalle hat die Familie tatsachlich so erlebt. So wird denn auch uber einen wachsenden Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit berichtet. Aber war der einzige Zweck, zu dem Thomas Mann die Novelle schrieb, der, einen Reisebericht abzuliefern? Oder wollte er noch mehr? Er sah, wie sich die faschistische Diktatur in Italien immer mehr etablierte. Sah er auch Gleiches in Deutschland herannahen und wollte davor warnen? Dies zu klaren ist das Ziel der vorliegenden Arbeit. Daraus resultierend wird als erstes der italienische Faschismus behandelt um einen Uberblick uber den geschichtlichen Kontext zu gewinnen. Anschliessend wird auf Thomas Manns Verhaltnis zu Italien und spater auch zur Politik eingegangen. Danach wird der Inhalt der Novelle kurz geklart, um schliesslich die Warnungen in Mario und der Zauberer" herauszuarbeiten."

Das Amerikabild in Italien während des Faschismus

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Author: Tobias Zander

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640178335

Category: Foreign Language Study

Page: 23

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Romanistik - Italienische u. Sardische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 2,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kein Land konnte sich dieser Romantik entziehen. Vor allem Europa wurde in den Bann der neuen Welt gezogen. Denn Europa war müde und ohnmächtig der ewigen Machtkämpfe der Großmächte des alten Kontinentes. Die Menschen spürten natürlich diese ungeheure Ausstrahlung, die nun von dieser jungen Nation ausging. Über mehrere Jahrhunderte wurde eine Emigrationswelle von Europa nach Amerika entfesselt, die viele Millionen Europäer nach Amerika trug. Initiierte sich diese Emigrationswelle zunächst in einer ersten Phase1 der Eroberung der neuen Welt2, so metamorphosierte diese Form in einer zweiten Phase zu einer richtungsspezifischen Emigration in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika. Diese zweite Phase ist gekennzeichnet durch den hohen Anteil der Angehörigen der jeweiligen Mittelschicht der emigrierenden Staaten. Denn wie schon erwähnt standen die USA einerseits für Ursprünglichkeit, andererseits für Modernität. Zwei Faktoren, die eben die Mittelschicht ansprachen und verzauberten. Man erhoffte sich natürlich neuen Wohlstand, aber auch Freiheit auf allen Ebenen. Die USA schienen diese Hoffnungen erfüllen zu können. Neben diesen nach neuen Perspektiven strebenden Menschen gab es natürlich auch die Vertreter aus dem kulturellen Leben, wie Schriftsteller und Wissenschaftler, die ebenso in den Bann dieser aufstrebenden Nation gezogen wurden. Vor allem aus Italien, welches überhaupt einen hohen Anteil an der Emigration besass, strömten die Dichter und Denker in die neue Welt um sich ein Bild von diesem so heroisierten Land zu skizzieren, um dann ihre Erkenntnisse mit der alten Welt, ihrem eigenen Land zu vergleichen. Es sollen nun einige dieser von italienischen Denkern erstellten Reiseberichte und Amerikastudien untersucht und gegenüber gestellt werden.3 Dabei liegt besonderes Augenmerk auf den Vergleich zwischen Italien auf der einen Seite und den USA auf der anderen Seite. Der untersuchte zeitliche Rahmen bewegt sich dabei um den italienischen Faschismus, also zwischen 1919 bis 1945.

Das Ende des Faschismus in Italien

Der Untergang des faschistischen Regimes im Zweiten Weltkrieg, seine Ursachen und die Radikalisierung des Regimes in der "Republicca di Salò"

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Author: Philipp Schnorbus

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638036200

Category: Political Science

Page: 26

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Historisches, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: „Das politische System Italiens nach zehn Jahren Mediendemokratie“, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Jahr 1943 ist zweifelsfrei eines der dramatischsten der neueren italienischen Geschichte: Das faschistische Italien, das 1940 an der Seite Deutschlands in den Zweiten Weltkrieg eingetreten war, wurde mit der Landung der Alliierten auf Sizilien im Juli 1943 unmittelbares Kampfgebiet. Nur zwei Wochen später wurde der Diktator Benito Mussolini abgesetzt. Italien schloss im September einen Waffenstillstand mit den Alliierten und erklärte im Oktober dem vormaligen Verbündeten Deutschland den Krieg. Gleichzeitig hatte Mussolini in den von den Deutschen besetzten Nordgebieten die „Repubblica Sociale Italiana“ (RSI) gegründet, die im offiziellen Geschichtsbild Italiens als das düsterste Kapitel bezeichnet wird (vgl. Reinhardt 2003: 289). Die radikalen und kompromisslosen Tendenzen des Faschismus, die in Italien seit der Machtergreifung Mussolinis 1922 bis zu dessen Absetzung im Juli 1943 nicht voll zur Geltung gekommen waren, äußerten sich nun in der von deutschen Truppen besetzten RSI. Die repressive Verfolgung der „Verräter“ des 25. Juli und der Partisanen, die Verfolgung und Deportation von italienischen Juden, für die die RSI-Regierung mitverantwortlich war, sowie das „Programm von Verona“ der Faschistischen Partei, das eine Wendung zu einem Linksfaschismus beinhaltete, waren die Bestandteile dieses radikalen Faschismus. Die vorliegende Arbeit hat zwei Schwerpunkte: Zum einen werden die Ursachen für den Zusammenbruch des ersten faschistischen Regimes in Italien aufgezeigt. Zum anderen werden die Merkmale des radikalen Faschismus in der RSI herausgearbeitet. Die Ausarbeitung kann sich nicht nur auf die Umbruchsjahre 1943 bis 1945 beschränken, im Rahmen der bereits erwähnten Ursachenforschung muss auch auf die Außen- und Innenpolitik Italiens der 1930er Jahre eingegangen werden. Im ersten Hauptteil werden die Ursachen für das Ende der Herrschaft Mussolinis im Juli 1943 untersucht. Nach einer knappen Abhandlung über die Bildung der Regierung Badoglio und die Waffenstillstandsverhandlungen mit den Alliierten geht es im zweiten Hauptteil um die Analyse der Kennzeichen des radikalen Faschismus in der RSI. Da sich vor allem der Linksfaschismus und die Bekämpfung der Antifaschisten in der RSI an den Werten und Programmen aus der faschistischen Anfangszeit orientierten, wird in diesem Zusammenhang auch auf den Aufstieg und die Etablierung des Faschismus in Italien Bezug genommen. Es schließen sich Schlussbetrachtung und Fazit an.

Der Aufstieg des Faschismus und autoritärer Regime in Europa in der Zwischenkriegszeit

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Author: Ralph Simon

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640216687

Category:

Page: 56

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main (Historisches Seminar), Veranstaltung: Europa im 20. Jahrhundert, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ende des 1. Weltkrieges bedeutete fur Europa eine Umgestaltung im grossen Masse nach den Vorstellungen der Siegermachte. Diese waren auf ein demokratischparlamentarisches Herrschaftsprinzip ausgelegt. Dennoch setzten sich seit Ende der 1920er bzw. Anfang der 1930er Jahre immer mehr faschistische bzw. autoritare Regime in vielen Landern Europas durch. Die Demokratie in Europa konnte sich in einigen Landern in der Zeit zwischen den Weltkriegen nicht durchsetzen. Hier sollen nun die Grunde fur das Aufkommen faschistischer Staaten bzw. autoritarer Regime dargestellt werden. Es soll auch der Unterschied zwischen italienischem Faschismus und deutschem Nationalsozialismus geklart werden und auch soll auf den Sonderfall der Sowjetunion als autoritares Regime eingegangen werden. Was waren die Grunde fur die ablehnende Haltung gegenuber der Demokratie in einigen Landern Europas und warum konnte sich ein autoritares oder faschistisches Regime durchsetzen und welchen Ideologien lagen sie zu Grunde? Dies soll anhand von ausgewahlten Beispielen dargestellt und behandelt werden. Dabei wird vornehmlich auf die Zeit von 1930 bis 1938 eingegangen. Wobei es aber unabdingbar ist auch ausserhalb dieser Zeitspanne auf Darstellungen bezuglich des Faschismus und autoritaren Systemen einzugehen, da die Ursachen und Zusammenhange unter anderem vor 1930 zu suchen si