Emile Durkheim. Ein Überblick über sein Werk

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Author: Michael Heina

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638735028

Category:

Page: 56

View: 8558

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,3, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Institut fur Soziologie), Veranstaltung: Seminar Soziologische Klassiker im Uberblick, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Hauptaugenmerk der vorliegenden Arbeit richtet sich auf Durkheims wichtigste Veroffentlichungen auf der einen Seite, sowie Le Suicide" auf der anderen Seite. Neben einer kurzen Biographie wird in dieser Arbeit auf die Hauptwerke "Uber die Teilung der sozialen Arbeit" (1893), "Die Regeln der soziologischen Methode" (1895), "Die elementaren Formen des religiosen Lebens" (1912) und naturlich "Der Selbstmord" (1897) eingegangen.

Zu: Emile Durkheim - Erziehung und Soziologie

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Author: Darina Pogil

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640128915

Category: Education

Page: 13

View: 4033

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 1,7, Universität Stuttgart, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden schriftlichen Ausarbeitung meines Referats über Émile Durkheim, der sowohl in der allgemeinen Soziologie als auch in der Erziehungssoziologie als Klassiker bekannt ist, werde ich den Fokus nur auf den einen Bereich seiner Arbeit legen. Den Bereich, in dem sich die Erziehung und Gesellschaft begegnen. Erst möchte ich ein Paar Worte einleitend zu Erziehungssoziologie sagen, dann einen kurzen Einblick in die Biographie von Durkheim geben und erst später zu seinem Begriff der Erziehung übergehen. Schon im 19. Jahrhundert näherte sich Soziologie dem Erziehungssystem. Als man sich der Bedeutung der Bildung für die Entwicklung moderner Gesellschaften bewusst wurde, sind viele Fragen aufgekommen. Die Fragen nach den Zusammenhängen zwischen schulischer und familiärer Erziehung, zwischen Schule und Ökonomie, zwischen Bildungsinhalten und politischer Macht. Die Revolutionierung des Naturverständnisses durch den Darwinismus und die sprunghafte Entwicklung der Technik bestimmten zu diesem Zeitpunkt das Gesellschaftsbild Amerikas und fanden Eingang in das sozialwissenschaftliche Denken. Hinzu kam, dass sich das Einwanderungsland USA vordergründig mit der Frage konfrontiert sah, wie die Angehörigen der ethnischen und sozialen Gruppen mit unterschiedlichem Bildungsstand, beruflicher Spezialisierung und kulturellem Hintergrund eine Nation bilden könnten. Durch den aufgekommenen Konflikt zwischen dem Wunsch nach Integration bei Wahrung der eigenen Identität, wurde diese Entwicklung noch mehr beeinflusst. (Plake , 1987: 19) Heute ist die vorherrschende Meinung die, dass die pädagogische Soziologie als Vorläufer von Erziehungssoziologie oder Bildungssoziologie verstanden werden muss. Diese wird zumeist als ein mehr oder weniger eingrenzbares, um Interdisziplinarität bemühtes sozialwissenschaftliches Forschungsgebiet, definiert, in dessen Rahmen die Wechselwirkungen zwischen Erziehung, Bildung und Gesellschaft bzw. deren gegenseitige Abhängigkeit untersucht werden. (Büchner, 1985: 1) Nach der ganz allgemeinen Definition von Mangold (1978) bemühen sich die Vertreter dieses wissenschaftlichen Spezialgebietes um die theoretische und empirische Erforschung der Erziehungs- und Bildungspraxis sowie des Erziehungs- und Bildungswesens unter soziologischen Fragestellungen. Das nur als kurzen Überblick und bevor wir über die Arbeit von Durkheim auf dem Gebiet der pädagogischen Soziologie sprechen, möchte ich ein paar seiner biographischen Daten nennen.

Emile Durkheim - Leben und Werk

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Author: Ralf Klossek

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638316351

Category: Religion

Page: 11

View: 6879

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft, Note: 2, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Seminar für Religionswissenschaft), Veranstaltung: Wie entsteht Religion?- Antworten einiger Klassiker der Religionswissenschaft, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als einer der Pioniere der modernen Soziologie trat Émile Durkheim in einer Zeit des europäischen Militarismus besonders für den Menschen als Individuum und dessen persönliche Freiheit ein. Seiner Meinung nach hängt Wohl und Wehe des Individuums aber fast ausschließlich von seiner direkten Umgebung, der Gesellschaft, ab. In dieser Hausarbeit werde ich Émile Durkheims Leben, seine Thesen und einige seiner wichtigsten Bücher behandeln. Insbesondere werde ich näher auf eines seiner interessantesten Werke, "Le suicide" ("Der Selbstmord") von 1897 eingehen. Ziel meiner Arbeit wird sein, Durkheims Theorie des Sozialen grob zu skizzieren und leicht verständlich darzulegen.

Emile Durkheim, His Life and Work

A Historical and Critical Study

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Author: Steven Lukes

Publisher: Stanford University Press

ISBN: 9780804712835

Category: Biography & Autobiography

Page: 676

View: 1789

This study of Durkheim seeks to help the reader to achieve a historical understanding of his ideas and to form critical judgments about their value. To some extent these tow aims are contradictory. On the one hand, one seeks to understand: what did Durkheim really mean, how did he see the world, how did his ideas related to one another and how did they develop, how did they related to their biographical and historical context, how were they received, what influence did they have and to what criticism were they subjected, what was it like not to make certain distinctions, not to see certain errors, of fact or of logic, not to know what has subsequently become known? On the other hand, one seeks to assess: how valuable and how valid are the ideas, to what fruitful insights and explanations do they lead, how do they stand up to analysis and to the evidence, what is their present value? Yet it seems that it is only by inducing oneself not to see and only by seeing them that one can make a critical assessment. The only solution is to pursue both aims--seeing and not seeing--simultaneously. More particularly, this book has the primary object of achieving that sympathetic understanding without which no adequate critical assessment is possible. It is a study in intellectual history which is also intended as a contribution to sociological theory.

The Division of Labor in Society

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Author: Emile Durkheim,W. D. Halls

Publisher: Simon and Schuster

ISBN: 0684836386

Category: Business & Economics

Page: 352

View: 3524

In this momentous challenge to the economic theories of Adam Smith and Karl Marx, Emile Durkheim presents a visionary reconception of the social structures for production and allocation that are the cornerstones of capitalism. He asks how individuality can be retained within the capitalist system. He argues that class conflict is not inherent in a capitalistic society as Marx contended, but that the unfettered growth of state power would lead to the extinction of individuality. He suggests that only in a free society that promotes voluntary bonds between its members can individuality prosper.

On Suicide

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Author: Emile Durkheim

Publisher: Penguin UK

ISBN: 014191534X

Category: Psychology

Page: 480

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Emile Durkheim's On Suicide (1897) was a groundbreaking book in the field of sociology. Traditionally, suicide was thought to be a matter of purely individual despair but Durkheim recognized that the phenomenon had a social dimension. He believed that if anything can explain how individuals relate to society, then it is suicide: Why does it happen? What goes wrong? Why do certain social, religious or racial groups have higher incidences of suicide than others? As Durkheim explored these questions he became convinced that abnormally high or low levels of social integration lead to an increased likelihood of suicide. On Suicide was the result of his extensive research. Divided into three parts - individual reasons for suicide, social forms of suicide and the relation of suicide to society as a whole - Durkheim's revelations have fascinated, challenged and informed readers for over a century.

Emile Durkheim und Robert K. Merton: Die Anomietheorie – zum Verständnis und zur Fortentwicklung einer Theorie gesellschaftlicher Differenzierung

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Author: Egon Wachter

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640459725

Category: Social Science

Page: 29

View: 4860

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,7, FernUniversität Hagen (Institut für Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Emile Durkheim gilt als Wegbereiter der Anomietheorie. Er betrachtete die „gesellschaftliche Arbeitsteilung“ und die Entwicklung der Selbstmordrate in seiner Zeit des Frühindustrialismus und beschrieb in diesem Zusammenhang krankhafte gesellschaftliche Störungen, die er als „anomische“ Zustände bezeichnete. Auch Robert K. Merton erforschte Problemstellungen gesellschaftlicher Entwicklungen „seiner“ amerikanischen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts unter anomietheoretischen Betrachtungen, mit einem besonderen Blick auf „abweichendes Verhalten“. Entwickelte damit Merton die „Anomietheorie Durkheims“ fort? Dieser Frage wird im Rahmen der Hausarbeit nachgegangen. Die leitenden Fragestellungen lassen sich wie folgt zusammenfassen: Welches theoretische Verständnis verbindet Durkheim mit dem Begriff der „Anomie“? In wieweit geht Merton mit seinem Verständnis über Durkheim hinaus? Im Wege einer Literaturauswertung werden beide Verständnisse zunächst getrennt dargelegt und dann mit Blick auf zentrale Kategorien wie zum Beispiel „Bedürfnisse und Ziele“, „Mittel und Wege“ und „Normen“ miteinander verglichen. Dabei zeigt sich unter anderem, dass bei beiden Soziologen Probleme aus der Diskrepanz zwischen Zielen und Mitteln entstehen. Betrachtungsunterschiede bestehen insofern, als Durkheim die Entstehung von Bedürfnissen bzw. die Schieflage in der Mittelverteilung in der Natur erblickt (insofern anlagebedingt), während nach Merton die Gesellschaft diese Ungleichverteilungen und Problemstellungen erzeugt. Merton betont die Bedeutung der Kultur. Beide betrachten die normativen Bewertungen als eine sich verändernde Größe. Nach Durkheim kann bzw. muss das Verständnis des normativ Erlaubten neu gelernt werden, wenn sich das Verhältnis aus Mitteln und Bedürfnissen plötzlich drastisch ändert (infolge der wirtschaftlichen Entwicklung), bei Merton kann es in Abhängigkeit von anderen Merkmalen zu einem Zusammenbruch der Normen kommen.

Emile Durkheim - Die verschiedenen Selbstmordtypen sowie eine abschließende kurze Gegenüberstellung des egoistischen mit dem altruistischen Selbstmord

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Author: Christoph Gesigora

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638606473

Category: Social Science

Page: 21

View: 4028

Der folgende Text soll einen Einblick in die Gedanken Emile Durkheims geben. Augenmerk liegt hier auf den verschieden Selbstmordtypen, die er in seinem 1897 veröffentlichten Buch mit dem Titel Le Suicide vorgestellt hat. Dem folgt eine abschließende kurze Gegenüberstellung des egoistischen mit dem altruistischen Selbstmord. Zunächst jedoch einige Zeilen zur Person des Emile Durkheim. Er wurde am 15. April 1858 in Epinal geboren. Sein Vater war ein Rabbi. 1879 wird er an der Ecole Normale Supérieure aufgenommen und studiert Philosophie. Drei Jahre später wurde er zum Professor in Sens und Saint-Quentin ernannt. Er absolvierte ein weiteres Studium, das der Sozialwissenschaften, in den Jahren 1885 und 1886. In dieser Zeit lernte er auch in Deutschland bei Wundt. 1887 wurde Emile Durkheim zum Professor für Pädagogik und Soziologie an der Universität Bordeaux ernannt. 1895 veröffentlichte er Les Règles de la méthode sociologique. Ein Jahr später wurde ihm ein Lehrstuhl für Soziologie eingerichtet und Durkheim gründete die Zeitschrift Année Sociologiqu. 1897 veröffentlichte er das Buch Le Suicide. Vertretungsweise übernahm Durkheim den Lehrstuhl für Pädagogik an der Philosophischen Fakultät von Paris und lehrte dort Pädagogik und Soziologie. Im Jahre 1917 starb Emile Durkheim am 15. November in Paris. Sein einziger Sohn starb zwei Jahre zuvor im Krieg. Durkheim veröffentlichte viele Schriften, die drei bedeutendsten sind folgende: De la Division du travail social (1893), Le Suicide (1897) und Les Formes élémentaires de la vie religieuse (1912). [...]

Émile Durkheim

Soziologie - Ethnologie - Philosophie

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Author: Tanja Bogusz,Heike Delitz

Publisher: Campus Verlag

ISBN: 3593398664

Category: Social Science

Page: 582

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Émile Durkheim zählt zu den Klassikern der Soziologie. Der Band greift erstmals unbekannte Rezeptionslinien Durkheims auf und zeigt ihn so in all seiner Komplexität und Aktualität: als Vorreiter einer transdisziplinären Sozialwissenschaft, als scharfsinnigen Theoretiker, als Denker des Materiellen und des Symbolischen. Neben ihm kommen auch seine Kollegen, Erben und zeitgenössischen Kritiker in den Blick. Dabei wird deutlich, dass Durkheims Werk nicht nur die Soziologie prägte, sondern auch der Ethnologie und der Philosophie grundlegende Impulse gab. Mit Beiträgen von Stéphane Baciocchi, Stefan Beck, Tanja Bogusz, Heike Delitz, Emmanuel Désveaux, Jean-Louis Fabiani, Joachim Fischer, Marcel Fournier, Bruno Karsenti, Frédéric Keck, Wiebke Keim, Steven Lukes, Stephan Moebius, Lothar Peter, Devyani Prabhat, Anne W. Rawls, Thomas Scheffer, Michael Schillmeier, Robert Seyfert, Susan Stedman Jones und Jean Terrier.

Emile Durkheim

Critical Assessments of Leading Sociologists

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Author: W. S. F. Pickering

Publisher: Taylor & Francis

ISBN: 9780415205610

Category: Durkheimian school of sociology

Page: 376

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Emile Durkheim

Eine Untersuchung der sozialen Arbeitsteilung mit Bezug auf die Kulturwissenschaften

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Author: Rebecca Ganci

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640823729

Category: Social Science

Page: 13

View: 5067

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,3, Philipps-Universität Marburg (Gesellschaftswissenschaften und Philosophie), Veranstaltung: Kulturtheorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Da Kulturtheorie einen theoretischen Entwurf zum Verständnis von Kultur darstellt und somit im „Schnittpunkt“ vieler verschiedener Wissenschaften steht, wie zum Beispiel Ethnologie, Soziologie, Anthropologie, oder auch Politikwissenschaften, wird deutlich, dass Kulturtheorie an sich sehr stark von anderen Disziplinen beeinflusst wird. Das grundlegende Verständnis über die Gesamtheit menschlichen Zusammenlebens im sozialen Umfeld steht dabei im Vordergrund. In Kulturtheorien sollen theoretische Grundlagen erarbeitet werden, um das Verständnis von Kulturen zu erweitern, dabei werden andere Kulturen gewissermaßen beobachtet. Der Begriff „Theorie“ kommt vom griechischen und bedeutet: beobachten, betrachten oder auch anschauen. Nun gibt es äußerst viele Theoretiker, oder Wissenschaftler, die das Verständnis der Kulturtheorie mit ihren Anschauungen beeinflussten. Inwieweit dies von statten ging soll im Folgenden beschrieben werden. Dabei soll eine Auseinandersetzung mit dem einflussreichen Soziologen „Emile Durkheim“ geschehen, um so seine Gedankengänge veranschauliche zu können. Was genau macht seine Theorie aus? In welche Zeitspanne ist diese einzuordnen? Wo und unter welchen Umständen entstand diese Theorie? Zu allererst soll eine Definition dessen entstehen, was Kultur genau ausmacht. Was umfasst Kultur, wodurch entsteht Kultur, worauf basiert diese und wodurch wird Kultur vermittelt. Anschließend erfolgt eine Biographie Emile Durkheims, um ein Verständnis dieser Person erlangen zu können. Vor allem seine Analyse der sozialen Arbeitsteilung soll im weitesten Sinne dargestellt werden. Was genau ist mechanische und solidarische Arbeitsteilung und worin liegen nach Durkheim die Ursachen darin?Was genau ist mechanische und solidarische Arbeitsteilung und worin liegen nach Durkheim die Ursachen darin? Wenn diese Faktoren geklärt sind, kann der nächste Punkt eingeleitet werden, nämlich wie sich seine Theorie in der gegenwärtigen Kulturtheorie auszeichnet. Inwieweit beeinflusste Emile Durkheim durch seine theoretischen Ansätze die Entwicklung der Kulturwissenschaft? Hierbei wird vor allem deutlich werden, dass der so genannte Funktionalismus seinem Einfluss unterlag. Mit seinen Regeln der soziologischen Methode, seinen Studien über die soziale Arbeitsteilung und die elementaren Formen religiösen Lebens legte er die Grundlagen für eine strukturalistisch-funktionalistische Denkweise.

Emile Durkheim - Die Regeln der Soziologischen Methode

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Author: Thomas Hissel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638304191

Category: Social Science

Page: 19

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Diese Hausarbeit beschäftigt sich im Rahmen des Hauptseminars „Klassiker der Soziologie“ (Sommersemester 2003) mit dem Werk „Die Regeln der soziologischen Methode“ von Emile Durkheim. In Anlehnung an die, von Durkheim vorgenommene Strukturierung, wird zunächst der Versuch unternommen, einen Überblick über die Entwicklung der Hauptideen dieses Werks zu erlangen, um anschließend auf einige, mir zentral erscheinende Fragestellungen einzugehen. Von der ersten Eingrenzung der soziologisch relevanten Materie (soziologische Tatbestände) bis zur Beweisführung gibt Durkheim in diesem, 1895 in Paris zum ersten Mal erschienenen Buch, seinen Vorschlag für die generelle Methodik einer damals neuen wissenschaftlichen und universitären Disziplin – der Soziologie. Das Hauptaugenmerk soll sich bei dieser Arbeit auf die folgenden, von Durkheim selbst hervorgehobenen Aspekte seiner Regeln konzentrieren. Zum einen identifiziert Durkheim in diesem Werk zum ersten Mal die, für die Soziologie als Wissenschaft relevante Materie, die soziologischen Tatbestände.1 Zum anderen begründet er die Notwendigkeit einer Emanzipation der Soziologie, von den damals schon etablierten Wissenschaften, vor allem von der Psychologie, mit seinen Regeln zur Betrachtung und zur Erklärung soziologischer Tatbestände, welche er logisch aus seiner Definition eben dieser abzuleiten weiß. Die Fokussierung auf diese zwei Kernpunkte ist meiner Meinung nach gerechtfertigt, da sie den Schlüssel zum Verständnis dieses Werkes darstellen, welches in Gewisser Weise, wie René König in seiner Einleitung zu den Regeln bemerkte, den Beginn aller Soziologie als selbstständige Wissenschaft darstellt. (vgl. König, 1980: 4) 1 Da in der Literatur, die sich auf dieses Werk bezieht, Kritik an der Übersetzung des Bergriffes der „fait sociales“ als „soziologische Tatbestände“ vorzufinden ist (vgl. König, 1980: 38), werde ich im letzten Kapitel dieser Arbeit hierauf eingehen.

Emile Durkheim

Zur Bestimmung der französischen Soziologie in Deutschland

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Author: René König

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3531188267

Category: Social Science

Page: 412

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Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts entsteht ein neues Krisenbewusstsein der entwickelten Gesellschaften, die einen raschen sozialen Wandel durchlaufen. Gesellschaftstheoretische Entwürfe werden im Namen einer neuen Wissenschaft ausformuliert, für die sich die Bezeichnung "Soziologie" rasch durchsetzt. Neben die ältere Statistik tritt sozialwissenschaftliche Forschung, die der theoretischen Anleitung bedarf. Für René König hat vor allem der die empirische Forschung anleitende Entwurf Emile Durkheims paradigmatische Bedeutung für die Entwicklung einer humanistischen Zielen zustrebenden Gesellschaft, so dass sich König immer wieder an diesem Entwurf einer an Tatsachen orientierten Soziologie mit theoretischem Anspruch und moralischem Profil orientiert hat. In diesem Band werden Königs Schriften zu Durkheim und zur französischen Soziologie versammelt. Zusätzlich wird sein reiches Schaffen an Diskussionsbeiträgen und Rezensionen sichtbar gemacht.

Lassen sich die Sozialisationstheorien von Emile Durkheim auf die drei Protagonisten in Peter Hoegs „Der Plan von der Abschaffung des Dunkels“ übertragen?

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Author: Nadine Richters

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 364014080X

Category: Education

Page: 5

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Essay aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: keine, Universität Hamburg (Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Vorlesung in die Allgemeine Erziehungswissenschaft, 2 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In Peter Hoegs Roman „Von der Abschaffung des Dunkels“ lernt man den Ich-Erzähler Peter, Katharina und August kennen, die in Biehls Privatschule zwar auf Grund des Unterrichts mit anderen Jugendlichen zusammenkommen, jedoch explizit dazu gezwungen werden, keinerlei soziale Kontakte mit anderen einzugehen. Die drei Jugendlichen freunden sich allerdings trotzdem heimlich an, stützen sich gegenseitig, Katharina und Peter schreiben sich heimlich Briefe, und sprechen unbemerkt sogar miteinander. Zum Teil müssen die Protagonisten sehr vorsichtig sein, damit die Pädagogen ihnen nicht auf die Schliche kommen. Selbst wenn die Schüler ihre Hausaufgaben erledigen, werden sie von einem Lehrer beaufsichtigt, somit bestände in den seltensten Fällen überhaupt die Möglichkeit, untereinander Kontakte zu knüpfen bzw. überhaupt ein Gespräch zu beginnen. Emile Durkheim betrachtet die Erziehung als gesellschaftliches Phänomen [vgl. „Zu Durkheim“, Seite 31], d.h. dass die Erziehung das Individuum mit der Gesellschaft verbindet. Aus Durkheims Text lässt sich ableiten, dass die Gesellschaftsmitglieder die Erziehung für die Sozialisation brauche, und wiederum die Sozialisation für den intrasozialen Zusammenhalt und gleichermaßen für die Reproduktion.

Suicide

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Author: John A. Spaulding,George Simpson,Emile Durkheim

Publisher: Simon and Schuster

ISBN: 9781439118269

Category: Social Science

Page: 416

View: 5617

A classic book about the phenomenon of suicide and its social causes written by one of the world’s most influential sociologists. Emile Durkheim’s Suicide addresses the phenomenon of suicide and its social causes. Written by one of the world’s most influential sociologists, this classic argues that suicide primarily results from a lack of integration of the individual into society. Suicide provides readers with an understanding of the impetus for suicide and its psychological impact on the victim, family, and society.

Moral Education

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Author: Émile Durkheim

Publisher: Courier Corporation

ISBN: 0486143457

Category: Psychology

Page: 304

View: 1734

18 lectures by influential theorist discuss development of a sense of discipline; willingness to behave in collective interest; autonomy; discipline and child psychology; punishment; altruism; influence of school environment; more.

Rules of Sociological Method

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Author: Emile Durkheim,Steven Lukes

Publisher: Simon and Schuster

ISBN: 0029079403

Category: Social Science

Page: 264

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First published in 1895: Emile Durkheim’s masterful work on the nature and scope of sociology—now with a new introduction and improved translation by leading scholar Steven Lukes. The Rules of the Sociological Method is among the most important contributions to the field of sociology, still debated among scholars today. Through letters, arguments, and commentaries on significant debates, Durkheim confronted critics, clarified his own position, and defended the objective scientific method he applied to his study of humans. This updated edition offers an introduction and extra notes as well as a new translation to improve the clarity and accessibility of this essential work. In the introduction, Steven Lukes, author of the definitive biography Emile Durkheim: His Life and Work, spells out Durkheim’s intentions, shows the limits of Durkheim’s view of sociology, and presents its political background and significance. Making use of the various texts in this volume and Durkheim’s later work, Lukes discusses how Durkheim’s methodology was modified or disregarded in practice—and how it is still relevant today. With substantial notes on context, this user-friendly edition will greatly ease the task of students and scholars working with Durkheim’s method—a view that has been a focal point of sociology since its original publication. The Rules of the Sociological Method will engage a new generation of readers with Durkheim’s rich contribution to the field.

Emile Durkheim - Soziale Differenzierung und ihre Konsequenzen für das Erziehungssystem

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Author: Christiane Schorr

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638307174

Category: Social Science

Page: 19

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Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: 1,3, Universität Trier (Fachbereich I), Veranstaltung: Theorien der Sozialisation, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Themenkomplex der sozialen Differenzierung in der Theorie des französischen Soziologen Emile Durkheim und den daraus resultierenden Konsequenzen für das Erziehungssystem. Die umfassenden ökonomischen, gesellschaftlichen und politischen Veränderungen zu Lebzeiten Durkheims veranlaßten ihn dazu, sich Gedanken über die veränderten Bedingungen und den Zustand der Gesellschaft zu machen. Er entwickelte eine Theorie der sozialen Differenzierung, in welcher er sich eingehend mit den Beziehungen zwischen Individuum und Gesellschaft beschäftigte. Die Erziehungswissenschaft fungiert seiner Meinung nach als eine Art Bindeglied zwischen den einzelnen Menschen und der Gesellschaft. Die Erziehung als intentionale Sozialisation und die soziologische Moralwissenschaft sollen die Individuen dazu befähigen, sich in die Gesellschaft zu integrieren und letztendlich zu moralisch handelnden Wesen zu werden. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit dem Leben und dem Werk des Soziologen Emile Durkheim. Der zweite Gliederungspunkt befaßt sich mit dem Aspekt der sozialen Differenzierung in der Theorie Durkheims. Dabei wird zunächst der Prozeß der Entwicklung von segmentierten zu arbeitsteiligen Gesellschaften dargestellt, im Anschluß daran werden die Konsequenzen, die sich für den einzelnen Menschen aus der gesellschaftlichen Differenzierung ergeben, näher beleuchtet. Nachfolgend beschäftigt sich ein weiterer Unterpunkt mit den sogenannten Berufsgruppen, die in der Theorie Durkheims eine Art moralische Institution bilden. In dem sich anschließenden Punkt werden die Aufgaben und Chancen, die sich für das Erziehungssystem aus der sozialen Ausdifferenzierung ergeben, dargestellt. Das dritte Kapitel hat zur Aufgabe bestehende Stärken und Schwächen der Durkheimschen Lehre näher zu beleuchten und abschließend beschäftigt sich der letzte Gliederungspunkt mit der Aktualität der Entwürfe des französischen Soziologen. Die verwendeten Materialien, einerseits Zeitschriftenartikel, andererseits Kapitel aus Büchern oder ganze Bücher, besitzen zum Teil einen einführenden Charakter in den Themenkomplex der Durkheimschen Theorie. Desweiteren wurden zur Fertigstellung dieser Hausarbeit ins Deutsche übersetzte Originaltexte des Soziologen Emile Durkheim und weiterführende bzw. ergänzende Texte verwendet.

Emile Durkheim on Morality and Society

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Author: Emile Durkheim

Publisher: University of Chicago Press

ISBN: 9780226173368

Category: Social Science

Page: 244

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Selections from Durkheim's writings focus on the nature of his conception of society and its moral context